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Holthausen
Rams kämpfen um den Aufstieg

Holthausen: Rams kämpfen um den Aufstieg
Johannes Matzken (rechts) will auch morgen wieder mit der Mannschaft des ehemaligen Deutschen Meisters erfolgreich sein und Tore schießen - am liebsten gegen die Ex-ISCerin Caro Walz. FOTO: Ralph Matzerath
Holthausen. Skaterhockey: Ein Sieg im Auswärts-Play-off-Duell des achtmaligen Deutschen Meisters ISC bei den Rhein Main Patriots soll die Niederheider zurück in die Erste Liga bringen. Von Helmut Senf

Im Play-off-Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die erste Inline-Skaterhockey-Bundesliga kann Gäste-Trainer Kjell Wilbert vom ISC Düsseldorf Rams am Samstag in Niddatal-Assenheim gegen die Rhein Main Patriots seine Bestformation aufbieten. Beginn ist um 18.30 Uhr. Nach einer 8:11-Hinspielniederlage und einem umkämpften 12:11-Heimerfolg im Rückspiel sieht Wilbert seine Schützlinge durchaus auf Augenhöhe mit dem routinierten Gegner. "Der Heimvorteil spricht für die Patriots", räumt Wilbert ein - um selbstbewusst hinzuzufügen: "Wir aber sind die bessere Mannschaft."

Gegen den Nordgruppen-Ersten treten die Düsseldorfer in fast unveränderter Formation an. Das Tor hütet Aaron Brosch, den Wilbert im Rückspiel beim 1:3-Rückstand im Auftaktdrittel einwechselte. Jan Spaltmann sitzt als Back-up auf der Bank. Zugleich hofft Wilbert, dass seine Akteure eine gute Tagesform abrufen. "Im Rückspiel ist der Block mit Nick Müller, Colin Dehnke, Timo Grabs und Tim Deschka unter seinen Möglichkeiten geblieben", merkt der Rams-Coach kritisch an, wobei es vor allem Müller und Grabs nach einer Erkrankung aufgrund von Trainingsrückstand verständlicherweise an Spritzigkeit fehlte. Im Hinspiel hatte das Quartett Robin Wilmshöfer, Johannes und Jonas Matzken sowie Sebastian Schmidt nicht so recht ins Spiel gefunden. Verlass sollte erneut auf die Reihe um Torjäger Max Meyer sein, der mit sechs Treffern als Matchwinner zu überzeugen wusste. Zu achten haben die Rams auf den spielstarken IVA-Block um Top-Scorer Jan Barta mit dem Torjäger-Brüder-Duo Dennis und Sven Schlicht. Als Goalie bei den Patriots könnte die Ex-Rams-Torfrau Caro Walz besonders motiviert sein, ihrem ehemaligen Club das Toreschießen schwer zu machen. Walz, die beim Rückspiel im Sportpark Niederheid fehlte, war im Hinspiel bei ihrem 40-minütigen Einsatz ohne Gegentreffer geblieben.

Von seinen Spielern fordert Wilbert vor allem eiserne Disziplin. "Beim Spiel vier gegen vier sind wir klar stärker." Beim Unterzahlspiel der Rams hingegen habe der clever aufspielende Gegner stets besser ausgesehen. Sollte den Rams in Assenheim ein Sieg - und damit die direkte Rückkehr in die erste Bundesliga - glücken, stünde zum Saisonabschluss noch, wie es die ISHD-Wettkampfordnung vorsieht, das Final-Duell mit den Commanders Velbert als zweitem Aufsteiger um den Zweitliga-Meistertitel bevor.

Quelle: RP
 
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