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Hubbelrath
Regina Thorne sucht nichts weniger als die Wahrheit

Hubbelrath. Der Anspruch von Regina Thorne an ihre Kunst ist hoch. "Malerei ist für mich der Weg, Fragen zu formulieren, Gesetzmäßigkeiten zu erahnen, die 'Wahrheit' zu suchen", fasst die in Bornheim lebende Künstlerin zusammen. Ab Sonntag zeigt sie in dem von dem Künstler und Philosophen Clemens Stupperich auf Gut Mydlinghoven im ehemaligen Salon des Herrenhauses installierten "Raum eins" neue, den Titel "Stoff Wechsel" tragende Arbeiten. Die Beschäftigung mit der Natur, der Stoffverwandlung, dem Wesen der Bienen sind Themen, die zu ihrer Kunst gehören. Die Arbeiten geben einen Einblick in die Auseinandersetzung mit Pflanzen und Bienen. Auf handgeschöpften Papieren verarbeitet sie gemahlene Pflanzenteile, Asche, Blattgold oder Erde. Durch die Verwendung von Bienenwachs und Propolis erhalten ihre Arbeiten Wärme, Transparenz und Festigkeit, besonders erlebbar ist das bei den 'Kleinen Bienenikonen', die auf alte Bienenrähmchen aufgezogen sind.

"Das Zusammenspiel von Farben und Materialien lässt eine Dimension jenseits des Stofflichen durchscheinen", ergänzt Clemens Stupperich. Die 1955 in Lübeck geborene Regina Thorne hat an der Alanus Hochschule Alfter Malerei studiert, verbrachte einen großen Teil ihres Lebens in England und findet: "Das Gespräch zwischen Farbe, Linie und Hell-Dunkel führt schließlich zur Gestaltung, zur Komposition, zum Motiv."

Die Vernissage in "raum eins" ist am Sonntag, 14-17 Uhr. Weitere Infos unter Telefon 97533080; Gut Mydlinghoven, Mydlinghoven 4.

(mgö)
 
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