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Kaiserswerth
Ausstellung zu Ernst Oldenburg

Kaiserswerth. Diakonie zeigt ab morgen die Schau "Eine Welt eingehüllt in Farben und Formen" Von Julia Brabeck

Das umfangreiche Werk des Künstlers Ernst Oldenburg (1914 - 1992) ist in einer Schaffenszeit von sechs Jahrzehnten entstanden. Besucher erhalten ab morgen einen kleinen Einblick in sein künstlerisches Wirken, das teilweise dem Expressionismus zugeordnet wird. Das Hotel MutterHaus lädt für 15 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung "Eine Welt eingehüllt in Farben und Formen" an der Geschwister-Aufricht-Straße 1 ein im Stadtteil Kaiserswerth. Kurator Gunnar-Volkmar Schneider-Hartmann wird dann in die Ausstellung einführen, die sechs Wochen lang bis zum 24. Juli täglich von 8 bis 20 Uhr im Hotel auf dem Gelände der Kaiserswerther Diakonie zu sehen ist. Der Eintritt zu der Bilder-Ausstellung ist frei.

Ernst Oldenburg bewarb sich mit 14 Jahren an der Hochschule in seiner Geburtsstadt Danzig und wurde ein Jahr später Meisterschüler. Seine erste Ausstellung mit dem Künstler Otto Dix in der Kunstkammer Danzig 1932 machte ihn in der Öffentlichkeit bekannt. Er lernte Max Pechstein, Karl Hofer, und Ernst Ludwig Kirchner kennen. Es folgten Ausstellungen in der ganzen Welt. Nachdem Oldenburg im Jahr 1988 einen Schlaganfall erlitten hatte, malte er fortan rechtsseitig gelähmt mit der linken Hand bis an sein Lebensende weiter.

Das Gesamtwerk Ernst Oldenburgs umfasst mehr als 1500 Einzelstücke aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Druckgrafik und auch Zeichnung. Typisch für seine Arbeiten sind die seit dem Ende der 1950er Jahre entstandenen stilisierenden Figurenkompositionen.

Quelle: RP
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