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Kaiserswerth
Ehemalige beraten Schüler

Kaiserswerth. Bei der Berufsbörse gaben Ex-Schüler des Suitbertus-Gymnasiums Tipps. Von Julia Brabeck

Ina Kayser weiß noch genau, wie es ihr nach dem Abitur ergangen ist. "Ich war etwas planlos, wusste nicht, in welche Richtung der Berufsweg gehen sollte." Für die ehemalige Schülerin des Suitbertus-Gymnasiums ist es deshalb Ehrensache, an der Berufsbörse der Schule teilzunehmen und ihre Erfahrungen weiter zu geben. "Mir hätte damals so ein Angebot sehr gut getan."

Organisiert wird die Börse seit 2012 über den Ehemaligen-Verein. Sie bringt frühere Schüler jeden Alters und aus unterschiedlichen Berufsfeldern mit den aktuellen Oberstufenschülern zusammen. "Die Börse bietet so die Möglichkeit, auf einer persönlichen Schiene in kurzer Zeit Informationen aus ganz vielen Berufszweigen zu erhalten", sagt Organisator Christoph Schaefers. Rund 30 Ehemalige, teilweise selber noch in der Ausbildung, konnten so am Samstag von rund 100 Schülern über konkrete Berufe und ihre Anforderungen und verschiedene Studiengänge befragt werden. "Hier haben die Schüler aber auch die Gelegenheit, beispielsweise etwas über regionale Unterschiede von Studiengängen zu erfahren", sagt Schulleiterin Claudia Haupt.

Vertreten waren unter anderem die Bereiche Medizin, Wirtschaft, Natur- und Ingenieurwissenschaften, Rechtswissenschaft, Architektur und Medienwissenschaften. Extra aus Chicago wurde zudem noch Professor Omid Nohadani live hinzu geschaltet, der über die Fächer Physik und Mathematik und seine Berufserfahrungen im Ausland eine Stunde lang Rede und Antwort stand. Zu den Gesprächsrunden wurden noch Vorträge zu Themen wie "Studium im Ausland" oder "Stipendien" angeboten.

"Ich fand den Vortrag über das Freiwillige Soziale Jahr interessant. Dort haben zwei ehemalige Schüler über ihre unterschiedlichen Erfahrungen in Belgien und Tansania berichtet", so Ida. Und eine wichtige Information nimmt die Zehntklässlerin zudem mit. "Ich habe heute erfahren, dass das Freiwillige Soziale Jahr im Ausland oft erst mit 18 Jahren möglich ist. Ich mache mit 17 Jahren Abitur und habe jetzt aber noch genug Zeit, für die Umsetzung meiner Pläne einen Weg zu finden."

Quelle: RP
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