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Kaiserswerth
Erinnerung an den Heiligen St. Suitbertus

Kaiserswerth. Heute beginnen die Feierlichkeiten zum Gedenken an den angelsächsischen Heiligen. Von Julia Brabeck

Nicht ganz so umfangreich wie im vergangenen Jahr, als sich der Todestag des Heiligen Suitbertus zum 1300. Mal jährte, aber dennoch mit einem umfangreichen Programm, gedenkt der Pfarrverband Angerland/Kaiserswerth des angelsächsischen Mönches. Die Feierlichkeiten beginnen heute um 8.10 Uhr mit einem Schulgottesdienst in der Kaiserswerther Basilika. Für morgen ab 19.30 Uhr wird in den Garten des Marienstiftes am Suitbertus-Stiftsplatz eingeladen.

Geboten werden sommerliche Lieder und Geschichten zum Zuhören und Mitsingen. Am Freitag feiert die Gemeinde in der Basilika um 18.30 Uhr ein festliches Choralamt. Es singt dann die Choralschola St. Suitbertus unter Leitung von Winfried Kannengießer. Am Sonntag, 6. September, zelebriert der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki den Gottesdienst um 11 Uhr in der Basilika und wird die Predigt halten. Anschließend findet ein Gemeindetreffen auf dem Suitbertus-Stiftsplatz statt. Dann können die Gäste auch um 15 Uhr an einer Führung durch die Basilka und durch das benachbarte Spee-Archiv teilnehmen. Die Feierlichkeiten enden um 19.30 Uhr mit einer Vesper, an die sich die feierliche Schrein- und Lichterprozession durch die Kaiserswerther Altstadt anschließt.

Der angelsächsische Mönch Suitbertus, der mit Mitbrüdern die Region zwischen dem Münster- und dem nördlichen Rheinland zum Christentum bekehrte, hat für Kaiserswerth eine besonders große Bedeutung. In Kaiserswerth hat er gewirkt und wurde dort auch begraben. Er hat dort ein Kloster errichtet und damit die damalige Rheininsel zur Missionsstation ausgebaut, in deren Umfeld sich rasch Handwerker, Bauern und Kaufleute ansiedelten. Während seiner Wirkungszeit wurde Suitbertus zum Bischof ernannt und rasch nach seinem Tod als heilig verehrt.

Im kostbaren Suitbertus-Schrein in der Kaiserswerther Basilika, an dem über 60 Jahre lang gearbeitet wurde, sind seit 1264 die Gebeine des Heiligen Suitbertus aufbewahrt. Da der Schrein zerfallsgefährdet ist, darf er nicht bewegt werden. Darum wurde 2001 eigens ein Prozessionsschrein geschaffen, in den die Gebeine des Heiligen zu besonderen Anlässen, also auch wieder zur Lichterprozession am kommenden Sonntag , umgebettet werden.

Quelle: RP
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