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Kaiserswerth
Gesprächsreihe startet mit Palliativ-Vortrag

Kaiserswerth. Die Kaiserswerther Diakonie wird in diesem Jahre 180 Jahre alt. Das nimmt die Fliedner Kulturstiftung zum Anlass, in einer Vortrags- und Gesprächsreihe Themenbereiche aufzugreifen, die kontrovers behandelt werden. Am 23. Februar referiert im Pflegemuseum Kaiserswerth, Zeppenheimer Weg 20, Professor Michael Stolberg von der Universität Würzburg zum Thema "Die lange Geschichte der Palliativmedizin".

Sterbebegleitung und Palliativmedizin haben heute einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Die Palliativmedizin schafft gemeinsam mit den schwer kranken Patienten die Grundlagen, um selbstbestimmt die letzte Lebensphase zu gestalten. Schon in früheren Jahrhunderten bemühten sich Ärzte und Pflegekräfte, Sterbenden einen erträglichen Tod zu ermöglichen, nur ist darüber wenig bekannt. Der Medizinhistoriker Stolberg gilt als Fachmann auf diesem historischen Gebiet.

Die gemeinsame Veranstaltung von der Kulturstiftung und der evangelischen Seelsorge des Florence-Nightingale-Krankenhauses beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro. Infos, auch zu weiteren Vorträgen, gibt es im Internet unter www.kaiserswerther-diakonie.de unter der Kategorie "180 Jahre Kaiserswerther Diakonie".

(brab)
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