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Kaiserswerth
Kaiserswerther Diakonie wurde zur Teddyklinik

Kaiserswerth: Kaiserswerther Diakonie wurde zur Teddyklinik
Raphael (4) verarztet einen Hund. Daniela Jordanova assistiert ihm dabei. FOTO: HANS-JÜRGEN BAUER
Kaiserswerth. Beim Diakoniefest gab es verschiedenste Angebote für Kinder und Erwachsene.

Was tut man, wenn es dem Lieblingsstofftier nicht gut geht? Gibt man ihm Medizin? Ein Pflaster? Die Lösung ist eigentlich ganz einfach: Man geht zur Kaiserswerther Teddyklinik. Zumindest geht das einmal im Jahr, wenn dort das alljährliche Diakoniefest gefeiert wird.

Mitarbeiter der Kinderchirurgie des Florence-Nightingale-Krankenhauses boten dort am Wochenende einen Stand, an dem die kleinen Gäste selbst ihre Kuscheltiere verarzten durften. Daniela Jordanova ist Praktikantin der Kinderchirurgie und verkleidete die Kinder fachgerecht als Mini-Chirurgen. Auch bei den Behandlungen stand sie mit Rat und Tat zur Seite: "Der Stand ist den ganzen Tag schon voll. Die Kinder lassen sich einiges für ihre Kuscheltiere einfallen. Manche sind erkältet, manche haben aber auch Brüche." Gelöst wurden die Probleme mit Mullbinden und Spritzen, während die Eltern fröhlich fotografieren.

Die erwachsenen Besucher konnten sich unterdessen zu vielen gesundheitlichen Themen informieren und das Gespräch mit Fachpersonal suchen. Außerdem gab es musikalische Unterhaltung durch die Gruppe Rumbacoustic und die "Jatz"-Kombi Ohrenschmaus, die sich spielend über das Gelände bewegten.

Für große und kleine Fans gleichermaßen von Interesse war der Einsatzwagen der Feuerwehr, der genau unter die Lupe genommen werden konnte. Kurzzeitig fehlte er allerdings - als die Feuerwehr zu einem echten Einsatz gerufen wurde. Danach konnten die Einsatzkräfte wieder nach Belieben ausgefragt werden, und die kleinen Besucher durften sogar hinter dem Lenkrad Platz nehmen.

Am Nachmittag konnten Interessierte außerdem bei der Ausstellungseröffnung der Portraitfotografien von Andreas Vincke dabei sein. Der Fotokünstler und Leiter eines Altenheims porträtierte für "Ansichten zum Alter" auch zahlreiche prominente Gesichter.

Abgeschlossen wurde das 2017er Diakoniefest im Norden Düsseldorfs dann mit einer Andacht, geleitet von Schwester Judith Kiehnel von der Kaiserswerther Schwesternschaft.

(stt)
 
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