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Kaiserswerth
Kaiserswerther Freibad bislang gut besucht

Kaiserswerth. Badleiterin Birgit Kowald ist erstaunt. "Ich habe dreimal nachgezählt, aber tatsächlich können wir bisher ordentliche Besucherzahlen vermerken." So kamen bis Ende Juli trotz wechselhaften Wetters rund 49.000 Gäste in das kleine Kaiserswerther Freibad. "Das ist jetzt nicht sehr hoch, aber auch kein katastrophal schlechtes Ergebnis, wie es aus anderen Bädern gemeldet wird."

Grund für die relativ stabilen Zahlen ist die besondere Vereinsstruktur des Bades. Die Mitglieder haben mit ihren Jahresbeiträgen den Eintritt abgedeckt und kommen deshalb auch für einen kurzen Badaufenthalt vorbei. "Außerdem bieten wir in diesem Jahr 43 Kurse und noch viel Einzelschwimmunterricht an und auch deren Teilnehmer finden sich in der Statistik wieder. Ich unterrichte alleine täglich über 50 Kinder", sagt Kowald. Sie möchte im nächsten Jahr das Kursprogramm erneut ausweiten. "Der Bedarf danach ist groß. Es gibt immer noch eine Warteliste und die Kurse sind für uns eine wichtige Einnahmequelle, die unabhängig von der Wetterlage funktioniert."

Allerdings haben die vielen Gewitter in diesem Jahr das Kursprogramm immer wieder durcheinander gewirbelt. Aus Sicherheitsgründen wurden Stunden abgesagt und später nachgeholt. Kowald hofft nun bis zum Ende der Saison am 11. September auf ein stabiles Sommerwetter, um die Einnahmen über den normalen Kartenverkauf noch steigern zu können.

"Die Leute brauchen oft zwei Tage, bis sie in Freibadstimmung sind und dann war das schöne Wetter in diesem Jahr oft schon wieder vorbei." Zudem hofft der Kaiserswerther Verein auf Spenden und Sponsoren, um die jährlichen Kosten von rund 240.000 Euro abdecken zu können.

(brab)
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