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Kaiserswerth
Kurt Wolff - ein Künstler für religiöse Stoffe

Kaiserswerth. Die Kaiserswerther Diakonie wird in diesem Jahre 180 Jahre alt. Das nimmt die Fliedner Kulturstiftung zum Anlass für eine Vortrags- und Gesprächsreihe über Themen rund um die Einrichtung. Am Freitag, 8. April, steht ein Symposium zum 100. Geburtstag von Kurt Wolff (1916-2003) auf dem Programm. Der einflussreiche Grafik-Designer war langjähriger künstlerischer Leiter der Werkstatt für textile Objekte und Paramentik der Kaiserswerther Diakonie, in der Kirchenschmuck hergestellt wurde.

Kurt Wolffs künstlerischer Nachlass ist heute Teil der Fliedner-Kulturstiftung Kaiserswerth. Er umfasst, neben einigen persönlichen Unterlagen und Fotos, Akten über seine gesamte berufliche und künstlerische Tätigkeit. Der "Kurt-Wolff-Raum" im Pflegemuseum Kaiserswerth informiert über sein Leben und Werk. Neben einer großen Sammlung von Paramenten werden auch Beispiele seiner grafischen Arbeit präsentiert.

Die im Jahr 1928 gegründete Werkstatt für Textile Objekte und Paramentik zählte zu den wenigen Ateliers in Deutschland, die sich auf die Herstellung von Textilien für den liturgischen Gebrauch spezialisiert hatten. Seit 2009 wird dieses künstlerische Erbe vom Atelier "Kaiserswerther Paramente" fortgeführt.

Zu den Referenten des Symposiums mit insgesamt sechs Vorträgen gehören Pfarrer Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, und Ferdinand Schlingensiepen, früherer Vorstand der Kaiserswerther Diakonie. Die Veranstaltung dauert von 14 bis 17.30 Uhr in der Mutterhauskirche, Zeppenheimer Weg 14. Teilnahme frei.

(brab)
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