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Kaiserswerth
Markt archäologisch untersuchen

Kaiserswerth. Der Heimat- und Bürgerverein (HBV) hat sieben Forderungen an die Stadt.

In der morgigen Sitzung der Bezirksvertretung 5 soll der Zeitplan für die Umgestaltung des Kaiserswerther Marktes vorgestellt werden. Der Heimat- und Bürgerverein (HBV) hat die vergangenen Monate genutzt, um seine Vorstellungen erneut den Mitarbeitern des Stadtplanungsamtes und des Planungsbüros zu erläutern. Unterstützt wurde der Verein von der Aktionsgemeinschaft der Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine (AGD). "Wir sorgen dafür, dass unsere Mitglieder für solche Gespräche mit den richtigen Partnern zusammen kommen und treten als Moderator auf", sagt AGD-Vorsitzender Bernhard von Kries. Sieben Forderungen hat der HBV. Dazu gehört der Wunsch nach einem barrierefreien Rückbau des Areals, so dass ein niveaugleicher Platz entsteht, wie er bis vor rund 100 Jahren bestand. Mit dieser Forderung wird es der Verein schwer haben, da sich die Mehrheit der Bürger und Politiker weiter für eine Mittelinsel ausgesprochen hat.

Neu ist der Wunsch, bei der Neugestaltung den Platz archäologisch untersuchen zu lassen. Sollten bei diesen Arbeiten Reste des ehemaligen Rathauses gefunden werden, sollen diese in einer Pflasterung des Marktes sichtbar gemacht werden. Bei der Begrünung des Platzes bittet der HBV, "unter historischer Betrachtung von einer Allee-artigen Bepflanzung abzusehen".

(brab)
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