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Kaiserswerth
Nutzung für Pumpenhaus ist offen

Kaiserswerth. Die ehemalige Pumpstation am Herbert-Eulenberg-Weg wird seit vielen Jahren nicht mehr benötigt. Ursprünglich sollte das Häuschen aus dem Jahr 1928 am Rheindeich abgerissen werden, wurde dann jedoch unter Denkmalschutz gestellt.

Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung 5 möchte nun erfahren, wie das Gebäude künftig genutzt werden soll und wie dieses vor Vandalismus geschützt werden kann. "Durch den neuen Rundweg des Grünzuges rund um Kaiserswerth rückt das Objekt wieder in die stärkere Wahrnehmung und leichtere Zugänglichkeit von Passanten. Leider birgt dieser Umstand auch die bereits in der Vergangenheit aufgekommene Gefahr von Graffiti-Bemalungen", sagt Benedict Stieber (CDU).

Die Verwaltung will nun prüfen, wie die Fassaden besser geschützt werden könne. Zum Erhalt des Gebäudes wurden bereits Arbeiten wie eine Dachabdichtung durchgeführt. Zur Gewährleistung der Standsicherheit und zum Schutz vor Hochwasser wurde zudem der Kellerbereich saniert und verstärkt. Eine weitere Nutzung würde dennoch erhebliche Sanierungsmaßnahmen voraussetzen, sagt die Verwaltung.

Anfragen und Ideen rund um das Pumpenhäuschen gab es bereits viele. So hatte beispielsweise der Heimat- und Bürgerverein Kaiserswerth in der Diskussion um die Verwendung des Kö-Bogen-Pavillons vorgeschlagen, den Pavillon mit dem Pumpenhäuschen zu verbinden, um dort das 2009 bei Deichsanierungen in Kaiserswerth geborgene Plattbodenschiff auszustellen.

Derzeit liegt der Verwaltung erneut eine Anfrage zur Nutzung des Pumpenhäuschen vor, die geprüft werden muss. Andere Vorschläge wurden allerdings in der Vergangenheit abgelehnt, da es erhebliche bauordnungs- und planungsrechtliche Bedenken gab. Die Lokalpolitiker wollen nun von der Verwaltung erfahren, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, damit das Gebäude überhaupt genutzt werden kann.

(brab)
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