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Kaiserswerth
Pläne Verweyenstraße werden präsentiert

Kaiserswerth. Am kommenden Mittwoch findet die Abschlussveranstaltung des Gutachterverfahrens statt. Von Julia Brabeck

Das Wohngebiet der Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft (DWG) rund um die Verweyenstraße wird ganz neu entwickelt. Fünf Planungsteams, bestehend aus Architekten und Landschaftsarchitekten, nehmen dafür an einem Gutachterverfahren teil. Am kommenden Mittwoch, 24. Februar, findet um 18 Uhr die Abschlussveranstaltung mit der Vorstellung der Arbeitsergebnisse in der Kulturkirche im Stammhaus der Diakonie, Kaiserswerther Markt 32, statt. Interessierte Bürger können sich dann die Pläne vorstellen lassen und Fragen stellen.

Die Jury, bestehend aus Mitgliedern der Politik, Verwaltung, DWG, externen Experten sowie beratenden Mitgliedern des Quartiersbeirates, wird am folgenden Tag in nicht-öffentlicher Sitzung tagen und den städtebaulich und architektonisch am besten geeigneten Entwurf auswählen. Dieser soll die Grundlage für das anschließende Bebauungsplanverfahren sein. Grundvoraussetzung ist dabei, dass jeder Bewohner die Möglichkeit haben soll, im Quartier wohnen zu bleiben.

Nach dem derzeitigen Abstimmungsstand mit der Bewohnerschaft soll daher etwa ein Drittel der zukünftigen Wohnungen als geförderter Mietwohnungsbau errichtet werden. Weitere 20 Prozent aller Wohnungen sollen im preisgedämpften Segment entstehen. Außerdem sind auch Eigentumswohnungen geplant. Der Siegerentwurf wird später auch ausgestellt. Zeit und Ort werden noch bekannt gegeben.

Die Anbindung an das Gebiet wird in den Entwürfen unterschiedlich gelöst. Es gibt autofreie Konzepte, bei denen die Fahrzeuge am Rand des Wohngebietes in eine Tiefgarage fahren. Dabei gibt es Vorschläge, bei denen die Anfahrt nur über die Alte Landstraße erfolgt. Das würde dem Wunsch der Anwohner an der Walburgisstraße entsprechen, die ein Verkehrschaos befürchten. In einem Entwurf ist aber auch eine neue Straße mitten durch das Wohngebiet vorgesehen.

Der Abriss der alten Gebäude und die Neubauten wurden beschlossen, da die Sanierung der 112 bestehenden Wohnungen nicht wirtschaftlich wäre. Die Gebäude aus den Jahren zwischen 1946 und 1966 entsprechen hinsichtlich der vorhandenen Wohnungsgröße, der Grundriss-Einteilung sowie des energetischen Standards nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Durch den Neubau steigt zudem die Wohnfläche von 6200 auf 16 000 Quadratmetern an.

Quelle: RP
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