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Kaiserswerth
Stadt verhandelt über Grundstück für Gesamtschule

Kaiserswerth. Die neue Schule soll am Pfaffenmühlenweg nahe dem Theodor-Fliedner-Gymnasium entstehen. Von Julia Brabeck

Die Verwaltung hat den Planungsstand für eine neue Gesamtschule im Stadtteil Kaiserswerth der Bezirksvertretung 5, die auch für die Stadtteile Stockum, Lohausen, Wittlaer, Kalkum und Angermund zuständig ist, vorgestellt. Viele Details konnte Florian Dirszus vom Düsseldorfer Schulverwaltungsamt den Lokalpolitikern aber nicht nennen, denn die Verhandlungen über den Grundstückskauf sind noch nicht beendet. Die neue Schule soll am Pfaffenmühlenweg nahe des Theodor-Fliedner-Gymnasiums entstehen. Eigentümerin des Grundstücks ist die Evangelische Kirche.

"Die Fläche war von der evangelischen Kirche der Stadt vor einem Jahr angeboten worden. Die Kirche hatte grundsätzlich überlegt, die Schule in der Trägerschaft zu behalten, aber der Kommune die gesamte Liegenschaft, also die Gebäude und Flächen zu überlassen", sagt Dirszus. Diese Pläne wurden aber von der Kirche zurückgenommen, so dass nun neue Verhandlung über das benötigte Bauland notwendig sind.

Grundsätzlich soll aber an einem Standort im Düsseldorfer Norden festgehalten werden, da sich die bestehenden Gesamtschulen nur im Süden und der Stadtmitte von Düsseldorf befinden. "Das ist eine große Bereicherung für die Schulsituation im Norden", sagt Jürgen Gocht von den Grünen im Stadtbezirk 5. Besonders dürfte die Kaiserswerther freuen, dass eine Dreifachturnhalle an der Gesamtschule geplant ist, denn der Bedarf an Hallenzeit im Ort ist groß. Die Sportstätte würde über den Stadtsportbund auch den örtlichen Sportvereinen zur Verfügung gestellt werden.

Nach Möglichkeit soll die Gesamtschule bereits im August 2020 mit vier Klassen ihren Betrieb aufnehmen. Die Mitglieder der Bezirksvertretung im Düsseldorfer Norden fordern, dass sie über die weiteren Planungsschritte frühzeitig informiert und auch besser eingebunden werden, zum Beispiel wenn es um die Außengestaltung des Gebäudes vor Ort geht. Kritisiert wurde, dass dies bisher nicht der Fall gewesen sei, man letztlich erst aus der Medienberichterstattung von den Neubauplänen erfahren habe.

Quelle: RP
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