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Kaiserswerth
Werbegemeinschaft will bekannter werden

Kaiserswerth: Werbegemeinschaft will bekannter werden
Die Werbegemeinschaft unterstützt auch, dass im Sommer das beliebte Weinblütenfest in diesem Jahr wieder gefeiert wird. FOTO: Christoph Göttert
Kaiserswerth. Für das Jahr haben "Wir Kaiserswerther" ein umfangreiches Programm geplant. Von Julia Brabeck

Der Stadtteil ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Wohnort für rund 7700 Menschen: Kaiserswerth besitzt auch noch rund 60 Geschäfte, 15 Gastronomiebetriebe und 55 Dienstleister. Viele der Händler und Unternehmer haben sich bereits vor mehr als 40 Jahren zur Werbegemeinschaft "Wir Kaiserswerther" zusammengeschlossen mit dem Ziel, den Ort liebens- und lebenswert zu halten.

Dafür legt sich der Verein mit seinen 37 Mitgliedern mächtig ins Zeug, wird aber bei vielen Aktionen nicht als Veranstalter wahrgenommen. "Das soll nun anders werden, denn wir wollen mehr Mitglieder gewinnen, und das können auch Privatpersonen sein", sagt Karin Waldmann von der Werbegemeinschaft. Für das Jahr 2016 ist bereits ein umfangreiches Programm geplant. Mit besonderen Angeboten werden vier verkaufsoffene Sonntage gestaltet, dabei wird es auch erneut begleitende Feiern wie den Büchermarkt mit Kartoffelfest, das Weihnachtsdorf oder wieder ein Weinblütenfest geben.

Die beliebte und gut besuchte Veranstaltung war vor zwei Jahren dem Sturm Ela zum Opfer gefallen und hatte wegen der Bauarbeiten im Ortskern auch im vergangenen Jahr nicht mehr stattgefunden. Nun hat sich aber mit Sternekoch Jean-Claude Bourgueil ein neuer Veranstalter gefunden, der kräftig von der Werbegemeinschaft unterstützt werden soll. Erstmals geplant ist von der Werbegemeinschaft selbst ein Food-Truck-Festival, das am 23. Oktober am Kaiserswerther Markt und in der Straße An Sankt Swidbert gefeiert wird.

Doch nicht nur bei Festen wirkt die Gemeinschaft mit. Sie setzt sich auch für Projekte und Menschen im Stadtteil ein, hat beispielsweise zu Weihnachten die Flüchtlinge in Kaiserswerth beschenkt. Mit dem Erlös ihrer seit Jahren durchgeführten Aktion "Kaiserswerth rundet auf" wurden auch schon Geräte für den Spielplatz an der Klemensbrücke angeschafft und der Freibad-Verein "Flossen weg" unterstützt.

Zusammen mit der Industrie- und Handelskammer wurde vor einigen Wochen eine Imagekampagne gestartet. Dazu gehören Poster und eine Broschüre, die etwa an Firmen verteilt wird, die sich für den Standort Kaiserswerth interessieren. Zudem verteilt die Werbegemeinschaft Stofftaschen mit dem Slogan "Kaiserswerth - kaufen, wo man sich kennt".

Die werden auch von Unternehmen an ihre Kunden verschenkt, die nicht der Werbegemeinschaft angehören. "Wir informieren, fragen und beteiligen auch Nichtmitglieder", sagt Karin Esch.

Quelle: RP
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