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Kalkum
Busumleitung bleibt lange bestehen

Kalkum. Die Buslinie 760, die eigentlich mitten durch den Ortskern von Kalkum führt, wird noch mindestens bis Ende des Jahres auf einer Ausweichroute über die Zeppenheimer Straße fahren. Verlegt wurde die Streckenführung bereits vor über fünf Jahren, als die Kanäle im Stadtteil umfassend umgebaut und erneuert wurden. Eigentlich waren für die Arbeiten rund zwei Jahre angesetzt worden, doch die Insolvenz der Baufirma sorgte für erhebliche Verzögerungen.

Inzwischen sind die Kanalbauarbeiten abgeschlossen und ein neuer Dorfplatz wurde angelegt. An diesen grenzen zwei neue Bushaltestellen. Doch bis diese in Betrieb gehen, werden viele Monate vergehen. "Jetzt steht noch die Verbreiterung einer Brücke über den Schwarzbach an der Edmund-Bertrams-Straße an. Deshalb haben wir noch keine Freigabe von der Stadt für die Buslinie erhalten", so Heike Schuster, Sprecherin der Rheinbahn. Mit den Arbeiten soll nach dem Kalkumer Schützenfest begonnen werden. Sie sollen vor dem großen Martinszug durch den Ort, also Ende des Jahres, beendet sein. Dann kann der Bus wieder die alte Route aufnehmen.

Bis dahin müssen die Kalkumer Unannehmlichkeiten wie weitere Wege und wenig komfortable Ersatzhaltestellen in Kauf nehmen. Letztere hatten von Beginn an für Unmut gesorgt, da die Wartebereiche an der Zeppenheimer Straße nur sehr schmal sind und darüber hinaus keine Gehwege vorhanden sind und die Fahrgäste nur auf dem befestigten Grünstreifen landen. "Aufgrund von Eigentumsrechten und Sicherheitsbestimmungen gab es bei der Gestaltung der Haltestellen nur wenig Spielraum. Deshalb war keine andere Gestaltung möglich", sagt Karl-Josef Eisel, Leiter der Bezirksverwaltungsstelle.

Aufgrund von Protesten wurden nach einem Ortstermin mit Bürgern aber Nachbesserungen vorgenommen. So erhielt etwa die Haltestelle am Friedhofsweg eine Ampel und einen Wartestand.

(brab)
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