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Kalkum
Hinweis für Autofahrer auf Erinnerungsstätte

Kalkum. Die Bezirksvertretung 5 hat einstimmig beschlossen, an der Kalkumer Schlossallee in beiden Fahrtrichtungen ein Schild aufstellen zu lassen, das Autofahrer auf eine Erinnerungsstätte hinweisen soll. Der Text wird mit der Mahn- und Gedenkstätte abgestimmt. Bislang ist für Autofahrer nicht ersichtlich, was das Denkmal an der Kalkumer Schlossallee bedeuten soll. "Lediglich Radfahrern und Fußgängern wird durch einen Stopp am Erinnerungszeichen durch erklärende Informationen bewusst, dass dort ein ehemaliges Bombenräumkommando existierte", sagt die Antragsstellerin Monika Van Volxem (FDP).

Das Denkmal wurde vor einigen Monaten aufgestellt und erinnert an die Opfer des NS-Regimes. Es zeigt einen Torbogen aus Kettengliedern mit Torflügeln aus Gitterstäben, hinter denen die Silhouette eines KZ-Häftlings zu sehen ist. So soll an den ehemaligen Standort eines KZ-Außenlagers erinnert werden, das sich in der Nähe des alten Kalkumer Bahnhofes befand. Das Denkmal, das unter anderem von Schülern des Suitbertus-Gymnasiums in Zusammenarbeit mit der Mahn- und Gedenkstätte gestaltet wurde, wurde mit 5000 Euro von der Bezirksvertretung gefördert. Schüler haben in diesem Zusammenhang die Website www.kz-aussenlager-duesseldorf.de erstellt.

(brab)
 
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