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Kalkum
Kalkumer Gaststätte will im September eröffnen

Kalkum. Nach Verzögerungen sollen Gäste das "Meyer & Freemann" in einem Monat besuchen können. Von Julia Brabeck

Noch steht der Kran im Garten, ist das Gebäude eingerüstet, fehlt der Estrich und die gesamte Innenausstattung, doch Ciro Colella will im September endlich die Gaststätte "Meyer & Freemann" eröffnen, und sei es nur schrittweise. Dann wird das Traditionshaus aber nur noch Freemann heißen. Ursprünglich war die Eröffnung schon in diesem Frühjahr geplant, aber immer wieder kam es zu Verzögerungen.

"Wahrscheinlich wäre es einfacher gewesen, den Bau vollständig abzureißen", sagt der neue Pächter, der zuletzt das Restaurant im Malkasten geführt hat. Eigentümer der Kalkumer Gaststätte sind seit drei Jahren die Brüder Doppstadt, die einen Getränkegroßhandel betreiben und Besitzer des beliebten Ausfluglokals Auermühle in Ratingen sind.

Täglich war Colella in den vergangenen Monaten auf der Baustelle, um die Fortschritte zu verfolgen. So wurde das alte Gebäude aus dem Jahr 1827 nicht nur modernisiert und umgebaut, es erhielt auch noch einen riesigen Anbau. Dieser macht rund 60 Prozent der insgesamt 900 Quadratmeter Gebäudefläche aus und ermöglicht neue Konzepte.

So wird das Gasthaus verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen Angeboten erhalten. "Wir haben viele Gespräche mit den Kalkumern und Anwohnern geführt, um ihre Bedürfnisse zu erfahren." Bereits ab 7 Uhr wird ein Frühstücksraum eröffnen, in dem aber auch Waren zum Mitnehmen angeboten werden. Verkauft werden beispielsweise frische Säfte, Kaffee und Brot und Brötchen.

Ein Bistro, in dem sich auch die fünf Meter lange Theke befindet, öffnet dann um 12 Uhr. Abends kann dann das Restaurant besucht werden. Dieses besteht aus zwei Gasträumen, die durch große Schiebetüren getrennt sind. "Für Gesellschaften, Vereine und Veranstaltungen haben wir nun einen 150 Quadratmeter großen Saal mit einer großen Dachterrasse. Dieser Bereich ist durch einen separaten Zugang erreichbar", sagt Colella. Herzstück des Hauses ist die 100 Quadratmeter große Küche. "Bei Gesellschaften sollen bis zu 350 Gäste bewirtet werden können. Da braucht man Platz, und auf Briefmarkengröße zu arbeiten, macht keinen Spaß." Angeboten werden soll im Freemann eine internationale Landhausküche.

Eine offizielle Eröffnungsfeier wird es erst später geben. "Zunächst sollen sich die Abläufe einspielen, das Personal sich einarbeiten." Die Mitarbeiter sucht sich Colella zurzeit zusammen. "Und dann hoffen wir auf viele Gäste!"

Quelle: RP
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