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Kalkum/Angermund
Keine weiteren Fälle von Pferdeseuche

Kalkum/Angermund. Pferdebesitzer im Norden können aufatmen: Wie das Amt für Verbraucherschutz mitteilte, sind keine weiteren Tiere von der ansteckenden Blutarmut für Einhufer betroffen, die für Menschen ungefährlich ist, für Pferde oder Esel aber tödlich verläuft. "Die Untersuchungen aller Einhufer im Sperrgebiet sind jetzt abgeschlossen", hieß es gestern von der Stadt, die Viruskrankheit sei bei keinem weiteren Tier nachgewiesen worden. Das Sperrgebiet, das mit einem Radius von einem Kilometer um den Reit- und Polo-Club eingerichtet worden ist, bleibt weiter bestehen. In dem Club in Kalkum hatte sich am 20. Juni der Verdacht einer Infektion mit der ansteckenden Blutarmut der Einhufer bestätigt. Bei zwei weiteren Pferden ist die Krankheit diagnostiziert worden. Die Tiere mussten eingeschläfert werden.

Kein Pferd darf das Areal zwischen Angermund und Kalkum 90 Tage lang verlassen. Davon sind aktuell mehr als 160 Pferde und Esel von insgesamt acht Haltern betroffen. Am Ende der Sperrfrist müssen alle Einhufer nochmals einer amtstierärztlichen Untersuchung unterzogen werden. Die Pferdehalter wurden vom Amt für Verbraucherschutz über die Ergebnisse der Untersuchungen und die erforderlichen Maßnahmen informiert.

(nika)
 
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