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Lörick
Löricker Händler luden zum Plaudern und Verweilen ein

Lörick. Mit einem so großen Andrang auf dem Sommerfest im Lörick Karree hat Stefanie Becker nicht gerechnet. "Wir müssen noch Getränke und Essen nachholen", sagt die Leiterin für das Marketing im Karree. Der kleine Platz am Grevenbroicher Weg ist voll besetzt. "Es sind zu wenig junge Leute da", findet jedoch Eleonore Kallin, die früher einen Feinkostladen im Karree hatte. Von Nicole Esch

Für die Musik sorgt Operntenor Ricardo Marinello und verschiedene Chöre. Die Sänger des Zentrum Plus der Diakonie versuchen die Besucher zum Mitsingen zu animieren. Dafür fehlt es bei vielen jedoch an Textkenntnissen.

Besonders für die Kinder gibt es viele Beschäftigungsmöglichkeiten. Der Kindersecondhand-Laden "Second Luck" lädt zum Mitmachen bei einer Kindermodenschau ein. Friseurin Kirsten Clesi bot Kinderschminken an. Bei Bäcker Thomas Puppe versuchen sich die Kleinen an eigenen Backkreationen. Lena hat ein Gesicht aus Teig gemacht. "Die Haare waren besonders schwer zu machen. Sie mussten gerollt werden", sagt die Fünfjährige.

Beate Neumann versucht sich am Schießstand der Löricker Schützen. Mit dem Lasergewehr zu schießen ist gar nicht so einfach. "Einmal habe ich getroffen. Das macht Spaß", sagt sie stolz. "Talent ist auf jeden Fall vorhanden", attestierte ihr auch Thomas Hummelsbeck, der Brudermeister der Löricker Schützen. Die Heerdterin ist begeistert von der ganzen Veranstaltung. "Das ist ein wunderschönes kleines und gelungenes Fest.

Saro Clesi gehört zu den alteingesessenen Mietern im Lörick Karree. Im Januar feiert er mit seinem Friseursalon 35-jähriges Bestehen. Für das Sommerfest hat er seine Schere gegen ein Pizzablech getauscht. Gut gelaunt belegt und verkauft er selber. "Das ist wie Haare schneiden. Wenn es Spaß macht, ist auch der Stress weg", sagt er.

"Wir veranstalten das Sommerfest, um das Karree weiter im Bewusstsein der Löricker Bürger zu behalten", sagt Becker. "Es ist wichtig, dass alle Mieter mit dabei sind." Auch für die Umbauphase, für die es allerdings noch keinen Termin gibt, ist einiges geplant. "Es wird Baustellenfeste und Baustellenbegehungen geben", sagt sie. Sorgen um den Bestand der Läden muss sich keiner machen. "Alle Händler werden bleiben, wo sie sind. Keiner muss gehen", versichert die Kommunikationswirtin.

Quelle: RP
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