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Lörick
Miriam Koch kommt in die Philippuskirche

Lörick. Noch rührt sich nichts auf der Brache an der Oberlöricker Straße, die für das künftige Flüchtlingsdorf vorgesehen ist. Einzig zwei Dixi-Toiletten sind aufgestellt, wohl für die Arbeiter, die die Holzhäuser aufstellen werden. Die linksrheinischen Bezirksvertreter wollten von der Verwaltung wissen, wie hoch die Kosten für die Unterkünfte sind und wie sie finanziert werden sollen.

Bezirksverwaltungschefin Iris Bürger sagte, dass die Kosten für die Oberlöricker Straße 17,6 Millionen Euro betragen. Diese könnten zu je 50 Prozent über Förderkredite bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der NRW-Bank gedeckt werden. Bei der KfW seien die Zinssätze je nach Bindung für zehn, 20 und 30 Jahre gestaffelt und liegen zwischen 0,15 und 0,46 Prozent per Anno. "Bei der NRW-Bank sei eine Finanzierung von Flüchtlingsunterkünften über ein Sonderprogramm von jährlich bis zu zehn Millionen Euro zu Null Prozent möglich", ergänzt Iris Bürger. Darüber hinaus liege der Zinssatz zwischen 0,21 und 0,36 Prozent per Anno.

Einen genauen Termin für den Baubeginn an der Oberlöricker Straße gibt es noch nicht - nur, dass im Sommer damit zu rechnen ist. Mehr dazu ist morgen, 18 Uhr, zu erfahren, wenn Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch, diesmal in der Philippuskirche, Hansaallee 300, Bürgern die Möglichkeit gibt, sich über das Projekt zu informieren. Es ist zu erwarten, dass es eher Sorgen sein werden, die einige Löricker wegen der Verdoppelung der vorgesehenen Plätze von 200 auf 400 haben. Dazu kommen noch 20 unbegleitete Jugendliche. Bezweifelt wird, ob der kleine Stadtteil so viel Schutzsuchende verkraften kann, wie sich beim Bürgerforum im April herausgestellt hatte.

Drei Mal war Miriam Koch schon in Lörick und hat Rede und Antwort gestanden.

(hiw)
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