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Lörick
Neubau für die Wickrather-Grundschule

Lörick: Neubau für die Wickrather-Grundschule
Friedrich Helmut Drunk, Simone Herfurtner und Florian Dirszus (v.l.) erläutern im Schulverwaltungsamt die Pläne für den Schulneubau. FOTO: Bernd Schaller
Lörick. Die Löricker Gemeinschaftsgrundschule soll einen Erweiterungsneubau bekommen und die Eingangsklassen von zwei auf vier erhöhen. Heute stimmen die linksrheinischen Bezirksvertreter über Ausführung und Finanzierung ab. Von Heide-Ines Willner

Die Anmeldezahlen steigen. Deshalb musste die Löricker Gemeinschaftsgrundschule, Wickrather Straße 31, bereits zum Schuljahr 2013/2014 eine dritte Eingangsklasse einrichten, ebenso 2015/2016. Doch der Platz im Schulgebäude, das aus den 1960er Jahren stammt, reichte dafür nicht aus, so dass zwei Schul-Container für die Offene Ganztagsschule aufgestellt werden mussten. Jetzt gibt es einen Lichtblick für die Schule, aus der Raumnot herauszukommen und auch den Sprung von der Zwei- zur geplanten Vierzügigkeit zu schaffen. Heute um 15 Uhr beraten die linksrheinischen Bezirksvertreter über die Ausführung und Finanzierung eines Erweiterungsneubaus für die Schule an der Wickrather Straße.

Der zweigeschossige Neubau wird auf einen Teil des Schulhofes gesetzt und an das Bestandsgebäude (Klassentrakt) angeschlossen. Acht Klassen bekommt die Schule dazu. Die Sorge, dass dann den Kindern ein großer Teil ihres Pausenhofes verloren geht, entkräftet Florian Dirszus, Projektleiter beim Schulverwaltungsamt. "Die Fläche des Schulgrundstücks ist mit rund 13.000 Quadratmetern sehr groß." In den 1960er Jahren sei üppig geplant worden, so dass genug Fläche vorhanden sei, um heute allen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Simone Herfurtner, Sachgebietsleiterin Grundschulen beim Schulverwaltungsamt, ergänzt: "Vorgeschrieben für den Pausenhof sind fünf Quadratmeter pro Kind." Die verbleibende Fläche nach dem Neubau liege deutlich darüber, den Kindern bleibe ausreichend Platz. Bevor nun der Neubau Formen annehmen kann, sind umfangreiche Vorarbeiten notwendig. "Wir müssen zum Beispiel einen Öltank entfernen, einen Rückstaukanal am Eingang zur Schule neu legen, und dort auch eine Baustellenzufahrt einrichten", sagt Friedrich Helmut Drunk, zuständig fürs Gebäudemanagement beim Schulverwaltungsamt. Darüber hinaus wird das eingeschossige Bestandsgebäude mit Bibliothek, Pausen-WC, Milchausgabe abgebrochen. "Diese Einrichtungen werden in den Neubau integriert", fügt Dirszus hinzu. "Die Bibliothek (heute 26, künftig 63 Quadratmeter groß), Ganztagsbereich, Mensa und Küche haben demnächst im Erdgeschoss einen direkten Bezug zum Pausenhof. Als Übergangslösung werden sechs Container aufgestellt.

Neu- und Altbau werden künftig eine gemeinsame großzügige Eingangshalle haben, der Mensa und Singsaal angegliedert sind. Sie wird über einen Luftraum mit Oberlichtern bis ins Erdgeschoss natürlich belichtet. Über Faltschiebewände lassen sich die Bereiche zu einer zusammenhängenden Versammlungsstätte öffnen, so dass auf die heutige Aula im Altbau verzichtet werden kann. Dort wird das Lehrerzimmer eingerichtet. Im Obergeschoss werden die neuen Klassenzimmer mit Gruppen- und Mehrzweckräumen angeordnet. Die gesamte Schule wird künftig mit Aufzug, kontrastreichen Stufen und Behinderten-WC barrierefrei sein.

Der Umbau erfolgt bei laufendem Betrieb. Grund für die Verantwortlichen, sicherzustellen, dass die Schüler unbehelligt auch zu ihrer Sporthalle in Höhe der Baustellenzufahrt kommen können. "Es wird ein Weg hintenherum an der Grundstücksgrenze angelegt und ein Zaun geöffnet", sagt Dirszus. "Dann können die Kinder einen Bogen um die Baustelle machen."

Quelle: RP
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