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Lörick
Pfadfindergruppe aus Wisconsin zu Besuch in Lörick

Lörick. Für drei Wochen hat der Pfadfinderstamm Lörick seine amerikanischen Freunde zu Gast. Von Insa Menzel

Zur Begrüßung der amerikanischen Pfadfindergruppe "Post 896" aus Wisconsin haben sich gestern die "Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg Stamm Lörick" und Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke (SPD) im Jan-Wellem-Saal des Rathauses versammelt. Im zweisprachigen Wechsel hießen Zepuntke und der Amerikaner Timothy Scott, der an einer deutschen Schule unterrichtet, die Gruppe willkommen. Als Gastgeschenk für die Bürgermeisterin gab es das Stammeshalstuch der "Post 896" und eine Flasche Ahornsirup aus Wisconsin. "Wir haben für euch den Düsseldorfer Radschläger als Anstecknadel fürs Revers", bedankte sich Zepuntke.

Unter dem "Scouting the World" Projekt, das seit 1994 zwischen den beiden Stämmen besteht, reisen die Pfadfinder alle zwei Jahre nach Deutschland oder in die USA. Die gesamte Fahrt dauert immer drei Wochen, davon verbringen die Besucher eine Woche im Sommerlager mit dem Gastgeberstamm, und die letzte Woche wohnen sie in Gastfamilien. Gemeinsam haben die beiden Stämme in den vergangenen zwei Wochen schon eine Städtetour durch Dresden, Hamburg, München und Köln gemacht und sind durch das Kaisergebirge in den Alpen gewandert. Auf dem Programm für Düsseldorf stehen noch der Fernsehturm und eine Schiffsfahrt nach Kaiserswerth.

Jedes Jahr gibt es passend zum wechselnden Motto einen neuen Aufnäher. "Dieses Mal hieß es bei uns ,Jeden Tag eine Heldentat'. Dazu gab es dann das Adventure-Game, da mussten wir verschiedene Heldenfähigkeiten erreichen", erklären Marie Bach und Laura Vossen (beide 14), die zum Stamm Lörick gehören. Daran haben auch die Besucher aus Amerika teilgenommen.

"2014 waren wir zuletzt mit unseren Pfadfindern in Wisconsin zu Besuch. Da sind wir durch Montana gewandert", sagt Frank Zielinski, Diakon der katholischen Kirchengemeinde St. Antonius und Benediktus. Die 17-jährige Rebekka Feldschen war vor zwei Jahren in Wisconsin dabei. "Das heißt in den USA ,Boyscout-Camp'. Man leistet jeden Morgen den Fahneneid und hat auch den Tag über eine feste Reihenfolge mit verschiedenen Workshops. Das ist schon etwas ganz anderes als bei uns in Deutschland", sagt sie.

Quelle: RP
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