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Mörsenbroich
Baumpflege an der Heinrichstraße vor Abschluss

Mörsenbroich. Mit dem Ende der Pflanzsaison im April sollen die Baumarbeiten an der Heinrichstraße beendet sein, die nach dem Orkan Ela, der 2014 in Düsseldorf wütete und viele Bäume zerstörte, notwendig geworden waren. Damals gingen auf der Heinrichstraße 28 Linden und 41 Pappeln verloren. Diese wurden aber nicht einfach nachgepflanzt, da ein umfangreiches Gutachten ein neues Pflanzkonzept empfahl.

Untersucht wurden 243 Linden, 88 Pappeln und 25 Bäume anderer Arten. Das Ergebnis war, das weitere 86 Bäume gefällt und 38 Linden innerhalb der Heinrichstraße verpflanzt werden mussten. Das geschah mit einer Großbaumverpflanzungsmaschine. Auf diese Weise konnten einige Lücken, die Ela in die Allee gerissen hatte, geschlossen werden.

Die Bäume waren ursprünglich zu dicht gepflanzt worden und aus Platz- und Lichtmangel bis zu 40 Meter in die Höhe geschossen. Dabei hatten die Bäume kein gutes Verhältnis zum Stamm entwickelt und sind deshalb sehr windanfällig gewesen. Außerdem brachen die Äste im Alter sehr schnell ab. Zusätzlich zu den Umpflanzungen wurden in den letzten drei Jahren insgesamt 41 Linden nachgepflanzt, mit einem doppelt so großen Abstand wie bisher. Deshalb stehen jetzt insgesamt 45 Bäume weniger an der Heinrichstraße als vor dem Orkan Ela.

Die neu- und umgepflanzten Linden können sich nun mit dem größeren Abstand besser entwickeln und größere sowie stabilere Kronen ausbilden. Durch die besseren Standortbedingungen soll auch die Lebensdauer der Linden und Pappeln erhöht werden. Mit Abschluss der Arbeiten wird die stadtbildprägende Allee, an der vom Arag-Platz bis zur Sybelstraße bereits Silberlinden standen, zu einer reinen Lindenallee. Gleichzeitig wird die Verkehrssicherheit an der stark befahrenen Straße wieder hergestellt.

(brab)
 
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