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Mörsenbroich
Eröffnung des Dirtparks verzögert sich erneut

Mörsenbroich. Schon vor einem Jahr sollten Mountainbiker den Dirthpark an der Opitzstraße nutzen können. Zunächst führten Auflagen des Umweltamtes zu Verzögerungen. Nun kommen die zukünftigen Nutzer nicht in die Gänge. Vorgesehen ist, dass die Jugendlichen selber auf dem Gelände Strecken und Hügel für Mountainbiker nach ihren Vorstellungen gestalten und dabei ordentlich mit anpacken sollen.

"Das ist bislang nicht in dem Umfang erfolgt, mit dem ich gerechnet habe und wie es die Mountainbiker ursprünglich signalisierten", sagt Peter Brocker, Leiter der städtischen Jugendfreizeiteinrichtung Ekkehardstraße, welche später die Aufsicht der Anlage übernehmen wird. So haben die Sportler zwar Pläne für den Parcours erstellt. Als es in den letzten Wochen darum ging, Sprungschanzen, Kurven und Hügel zu formen, kamen zu wenige junge Menschen zum Mitmachen.

Vorgenommen wurden die Erdarbeiten auf den 5600 Quadratmetern von einem Bagger, der allerdings auch noch nicht so eingesetzt wurde, wie ursprünglich geplant. "Es war zu nass. Auf dem Lehmgemisch wäre der Bagger zu sehr gerutscht", sagt Brocker. Wenn die Wetterlage sich stabilisiert, setzt der Bagger die Arbeiten am Dienstag fort.

Brocker kann sich nicht vorstellen, dass die Anlage noch in diesem Jahr eröffnet wird. "Ich erwarte, dass sich die Arbeiten bis weit in den September hinein ziehen. Da der Dirtpark aber im Winter geschlossen wird, werden wir wahrscheinlich erst nächsten April eröffnen."

Für die Umgestaltung des ehemaligen Gewerbegebietes stellte die Bezirksvertretung 6 insgesamt 22.000 Euro zur Verfügung. Der Dirtpark ist als temporäre Anlage für drei bis fünf Jahre geplant. Sollte es danach eine neue Nutzung für die Fläche geben, kann die Anlage problemlos zurückgebaut werden.

(brab)
 
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