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Mörsenbroich
Traglufthalle soll von Skaterpark abgelöst werden

Mörsenbroich. Bis Ende Oktober soll die Traglufthalle an der St.-Franziskus-Straße, in der in den letzten zwölf Monaten bis zu 300 Flüchtlinge untergebracht waren, abgebaut werden. Die Bewohner werden auf andere Unterkünfte verteilt. Die Bezirksvertretung 6 wird deshalb heute einen interfraktionellen Antrag stellen, mit dem die Folgenutzung des Areals geklärt werden soll.

Dabei handelt es sich um einen alten Ascheplatz, den der Sportverein DJK Agon 08 angepachtet hat. Die Lokalpolitiker wollen, dass dort dem Wunsch des Sportvereins entsprochen und eine Hälfte des Platzes als Multifunktionsspielfeld für Fußball und Streetbasketball und die andere Hälfte als Skateranlage ausgebaut wird. Bereits in der Sitzung am 16. November soll die Verwaltung zu diesen Plänen Stellung beziehen oder gegebenenfalls andere Optionen vorstellen. "Leider gibt es bis jetzt keinerlei Informationen an die Bezirksvertretung 6 oder den Verein, was mit der Fläche passieren soll - auch in den Etatunterlagen 2017 ist hier nichts zu finden", sagen die Politiker.

Mit dem Ausbau des Platzes soll auch die Arbeit des Vereins gewürdigt werden. "Es wäre eine Schande, einen trotz der widrigen Umstände ambitionierten Verein - der zuletzt unter anderem auch den Integrationspreis von Bayer 04 Leverkusen erhalten hat - hier im Regen stehen zu lassen", sind sich die Politiker einig. Sie regen an, für die Umsetzung des Projektes Fördermittel aus dem Programm der "Sozialen Stadt" zu beantragen, zumal bislang davon noch keine Gelder in diesem Bereich des Projektgebietes geflossen sind.

(brab)
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