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Nieder-/Oberkassel
Ausstellung zur Schützengeschichte

Nieder-/Oberkassel. Die Schau dokumentiert noch bis 14. August das bewegte Vereinsleben.

Die jüngsten Kinder genießen von jeher eine besondere Aufmerksamkeit. Davon profitiert auch der St. Sebastianus Schützenverein Niederkassel. Er gilt in der Schützen-Geschichte als "linksrheinisches Nesthäkchen", feiert jetzt 125-jähriges Bestehen und zeigt im Rahmen einer Ausstellung in der Oberkasseler Filiale der Stadtsparkasse bis zum 14. August, wie bewegt das Vereinsleben war.

Auf großformatigen Tafeln ist unter dem Titel "Niederkasseler Schützen - Us Dörp Nedderkassel" die am 7. September 1890 beginnende Chronik nachzulesen. Auch die erste Kompaniefahne und eine Uniform der 1. Jägerkompanie sowie das Kleid der Regimentskönigin 2013 zeugen davon, wie sich das Schützen-Brauchtum entwickelt hat. Die Eröffnung der Ausstellung ließen sich zahlreiche Vertreter aus Politik und Brauchtum nicht entgehen. Dass auch RP-Herausgeber Gottfried Arnold mit Ehefrau Irene gekommen war, freute Schützen-Chefin Britta Damm besonders: "Er ist den Niederkasseler Schützen seit 52 Jahren als Protektor verbunden." Von einer engen Verbundenheit sprachen auch OB Thomas Geisel, Bezirksbürgermeister Rolf Tups und Stadtsparkassen-Vorstandsmitglied Michael Meyer. Sie betonten, dass "die Brauchtumspflege in Niederkassel unschlagbar ist".

Diese Meinung teilten die Anwesenden Dechant Michael Dederichs, Vize-Schützenchef Thomas Damm, Regimentskönigspaar Christoph und Iris Hüttemann, Jungschützenpaar Christian Ufer und Laura Kollerbohn, Karl Hans Danzeglocke und Heinz Schmalbach (Tonnengarde), Oberkasseler Schützenchef Norbert Vogel, Landtagsabgeordnete Marion Warden, Ratsherr Giuseppe Saitta, Sparkassen-Filialleiter Heinz Kotschmar, CDU-Ratsherr Wolfgang Kamper, Michael Hahn (Heimatverein Niederkassel) und Georg Eiker (VVV). Sie alle sangen mit, als Damm das Bläck-Fööss-Lied "In unserem Veedel" in der zur Tradition gewordenen Version "... in Niederkassel" anstimmte. "Wir sind im Brauchtum verwurzelt", sagte Britta Damm. Sie ist sicher, dass dieses Bewusstsein auch zum Jubiläums-Schützenfest vom 8. bis 11. August spürbar wird.

(mgö)
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