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Niederkassel
"Dorfschänke" setzt mehr auf Deftiges

Niederkassel. Ferry Weber ist der neue Betriebsleiter des Lokals. Die Speisekarte wurde teilweise verändert. Von Monika Götz

"Die Leute wollen die Dorfschänke zurück, und das sollen sie haben" - so beschreibt Mike van Hauten die Erfahrungen, die er, Michael Künzer und Kai Uhrig nach gut zwölf Monaten als Geschäftsführer der Niederkasseler Traditionsgaststätte Dorfschänke gesammelt haben. Damit ist keineswegs gesagt, dass das veränderte Konzept mit moderner deutsch-französischer Landhausküche keine Liebhaber gefunden hat. Trotzdem aber finden die oft schon seit Jahrzehnten dort einkehrenden Gäste des Lokals mit urigem Biergarten nicht immer das, was sie erwarten. "Wir haben daraus gelernt und diese Erfahrungen zum Anlass genommen, entsprechende Änderungen vorzunehmen und pünktlich zum Start der Gänse-Saison einen neuen Betriebsleiter verpflichtet", erklärt van Hauten.

Mit dem in der Düsseldorfer Bar- und Gastronomieszene bekannten Ferry Weber haben der Geschäftsführer und sein Team eine tatkräftige Unterstützung gefunden. Weber bringt seine vielschichtigen Erfahrungen in das Dorfschänke-Geschehen ein und stellt fest: "Das macht Spaß." Auch ein Teil des Servicepersonals wurde ausgetauscht und die Speisekarte ergänzt. "Unser Angebot ist jetzt verstärkt auf die Bedürfnisse und Wünsche unserer Niederkasseler Nachbarschaft abgestimmt. Damit passen wir uns der Örtlichkeit an und freuen uns auf Gäste, die auch unsere 'Schänken-Klassiker' wie Königsberger Klopse, Niederkasseler Bauernsalat, Rindsrouladen, Herbsthimmel & Ähd oder ein Wiener Schnitzel schätzen", sagt Mike van Hauten.

Die Fans der Steaks, die im Grillofen "Horno Brasa Josper" zubereitet werden, kommen weiterhin auf ihre Kosten. Mit der an die Ansprüche der Gäste angepassten Umstellung untermauert das Dorfschänke-Team das bei der Übernahme im Herbst 2016 gegebene Versprechen: "Wir bringen Abwechslung in die Speisekarte, aber es wird keinen radikalen Umbruch geben." Noch ein Tipp: Wer eine ganze, in Kaarst aufgezogene Freilandgans auf dem Tisch haben will, sollte reservieren. Das gilt auch für die Gäste, die sich auf eine Gänse-Keule freuen.

Quelle: RP
 
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