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Niederkassel
Eko-Haus zeigt Kunstausstellung zum Japan-Tag

Japan-Tag 2016: Zehn Tipps zum Programm
Japan-Tag 2016: Zehn Tipps zum Programm FOTO: © Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH
Niederkassel. Im Eko-Haus wird seit zehn Jahren rund um den Japan-Tag mit einer Kunstpräsentation japanische Kultur vermittelt. Diese Tradition wird jetzt mit der Ausstellung "Invitation to the aesthetics of space in Japanese Art - ma" fortgesetzt. Von Monika Götz

Unter diesem Titel zeigen aktuell die Gegenwartskünstlerinnen Kumiko Fujikura und Kaoru Suzuki aus Japan sowie Del Aor aus Frankreich einen Ausschnitt ihrer Werke.

"Zum ersten Mal ist bei uns eine Kombination aus Exponaten zu sehen. Die in Skulptur-, Fotografie- und Maltechnik erstellten Arbeiten verströmen einen Eindruck von Unbekanntem und Geheimnisvollem", lädt Professor Tako Aoyama, Eko-Haus-Direktor, zur Erkundung der Kunstgegenstände ein.

Hinter der Kunst-Auswahl stehen die Galeristen Megumi und Soichiro Ueda, die zur Vernissage eigens aus der japanischen Hauptstadt Tokio anreisten. "Bei der Konzeption der Ausstellung wurde darauf geachtet, den Sinn der Leere zwischen Gegenständen und damit die Aussage des "Ma" näher zu bringen", erklärt Kumiko Fujikora in ihren Einführungsworten. Außerdem gab es Grußworte vom Japanischen Generalkonsul Ryuta Mizuuchi und Masakazu Tachikawa, Direktor des Japanischen Kulturinstituts in Köln.

Die Künstlerinnen - vorgestellt von Eko-Haus-Mitarbeiter Michael Kuhl - überzeugen mit fantastischen, bis ins absolute Detail gehenden Arbeiten. Zum Beispiel die faszinierenden Aufnahmen von Lotus-Blüten der Fotografin Kaoru Suzuki und die in harmonisch-intensiven Farbflächen aufgeteilte abstrakte Malerei der Pariser Künstlerin Del Aor, die der östlichen Kultur eng verbunden ist. Kumiko Fujikara dagegen stellt mit fantasievollen Filzfiguren die Formation einer Familie dar.

Der insgesamt durch die Aufteilung der Werke entstandene Raum zwischen den einzelnen Arbeiten unterstreicht die ästhetischen Theorien, die der japanischen Kunst zugrunde liegen. Wie hoch diese außergewöhnliche kulturelle Arbeit des Eko-Hauses geschätzt wird, beweisen Brigitte und Rolf-Peter Fortmann. Sie reisen Jahr für Jahr aus dem benachbarten Duisburg an, um derartige Kunstpräsentationen zu sehen.

Ausstellung im Eko-Haus: bis 22. Mai, dienstags bis sonntags 13 bis 17 Uhr. Eko-Haus der Japanischen Kultur, Saal des Kyösei-kan, Brüggener Weg 6.

Quelle: RP
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