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Niederkassel
Japanische Schule feiert mit viel Programm

Niederkassel. Oberbürgermeister Thomas Geisel besuchte das Fest und will üben, mit Stäbchen zu essen. Von Isabell Golde

Schon beim Betreten des Geländes der Japanischen Internationalen Schule wird klar: Beim Schulfest läuft alles geordnet ab. Ein Lageplan zeigt alle Ausstellungen, Vorführungen, Notausgänge, Fahrstühle und ja, auch "Buggy-Stellplätze" sind dort aufgeführt - wegen des Brandschutzes. Sechstklässler Jules vom Partnergymnasium in Erkrath hält sich aber an die Devise "immer der Nase nach". Das Schulfest wolle er sich als "Riesen-Japan-Fan" auf keinen Fall entgehen lassen. In der Ausstellung "Meine ganz persönliche Tasche" tragen viele der selbstgenähten Stoffbeutel die Vereinswappen von Borussia Dortmund oder Schalke 04.

Im Flur des Schulgebäudes geht es vorbei an bunten Lampions aus Pappmaché geradewegs in die Ausstellung "Laternen". Filigran ausgeschnittene Pappe auf transparentem Papier zeigt den Rheinturm, asiatische Paläste oder Abstraktes. Kaum zu glauben, dass diese Arbeiten von Schülern der zweiten und sechsten Klasse stammen. Für Oberbürgermeister Geisel ist das aber keine Überraschung - schließlich sind bei der Prämierung der Laternen im Rathaus stets auch Japaner unter den Gewinnern. Als Einstimmung auf seine Japan-Reise im Oktober mischte sich Geisel unter die Besucher.

Ob er auch mit Stäbchen essen könne? "Noch nicht perfekt, aber ich werde auf meiner Reise versuchen, das Essen formvollendet zu mir zu nehmen", sagte Geisel. Nach dem Besuch der Ausstellung "Natürliches Textildesign" weiß er dann auch, wie Japaner am liebsten ihr Essen einpacken: In von Hand verzierten Leinentüchern, die zu einem Beutel geknotet werden und eine Box aus Pappe umhüllen.

Quelle: RP
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