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Niederkassel
St.-Anna-Grundstück: Elf Bäume sind erhaltenswert

Niederkassel. Bei der Vorstellung des Investoren-Wettbewerbs für die neue Nutzung des St.-Anna-Grundstücks in der Bezirksvertretung 4 (Oberkassel, Heerdt, Lörick und Niederkassel), baten die Stadtteilpolitiker die Verwaltung und den Investor, möglichst viele Bäume zu erhalten. Das entspricht auch den Wünschen der unmittelbaren Nachbarschaft in Alt-Niederkassel. Dazu nahm jetzt das Gartenamt Stellung.

Demnach haben Landschaftarchitekten ein Baumkataster mit Beurteilung der einzelnen Bäume erstellt. Kartiert wurden 41 Bäume, davon 36 Laub- und fünf Nadelbäume, wonach 29 Bäume als gesund bis leicht geschädigt eingestuft wurden. In gemeinsamer Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt wurden elf Bäume als erhaltenswert gekennzeichnet. Es handelt sich um die Zeder auf der Platzfläche, zehn Bäume am Rand des Pastor-Zentis-Weges und entlang der Straße Alt-Niederkassel. Alle sind mit der Kategorie eins bewertet, was ihren Erhalt zunächst sichert. Zusätzlich zwei Bäume wurden mit "Erhalt wünschenswert" bewertet.

Laut Gartenamt wurde bei der Bewertung nicht zwischen Kiefern und Birken abgewogen. Alle drei Kiefern sollen demnach erhalten werden, ebenso die drei Birken, die neben den zu erhaltenen Bäumen stehen. Weiter teilt die Verwaltung mit, dass eine Prüfung aller sonstigen erhaltenswerten, satzungsgeschützten Bäume nur bei Änderung der städtebaulichen Vorgaben zur Baustruktur, Erschließung und Dichte sinnvoll sei.

Acht Investoren entwickeln derzeit Konzepte für ein Wohnquartier, das nach Abbruch der St. Annakirche auf dem 7300 Quadratmeter großen Grundstück entstehen soll.

(hiw)
 
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