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Oberbilk
Bürger in Oberbilk machen mobil für Gaslaternen

Hier gibt es Gaslaternen in Düsseldorf
Hier gibt es Gaslaternen in Düsseldorf FOTO: Schnettler
Oberbilk. Im Rahmen eines Informationsspaziergangs für Bezirksvertreter und Ratsmitglieder morgen ab 20 Uhr - Treffpunkt ist das Kulturbüdchen des Aktionskünstlers Ökkes Yildirim an der Linienstraße 108 - will die "Bürgerinitiative Düsseldorfer Gaslicht" nun auch in Oberbilk mobil machen, nachdem die Gaslichtbefürworter vor einigen Wochen bereits in Düsseltal informiert hatten.

Morgen wird Georg Schumacher Fakten und Hintergründe zu der historischen Gasbeleuchtung im aufstrebenden Gründerzeit- und Arbeiterviertel vermitteln. Die Veranstaltung wird rund 90 Minuten dauern, auch sämtliche Bezirksvertreter und Ratsmitglieder aus dem Stadtbezirk 3 wurden eingeladen.

"Wir möchten insbesondere deutlich machen, dass es sich bei den Gaslaternen nicht um schnöde technische Lichtquellen handelt, sondern um ein wichtiges Stück Stadtgeschichte. Gerade in Oberbilk kann man sehr gut sehen, wie sich Bebauung und Gasbeleuchtung zu einem stimmigen Ensemble ergänzen. Dies möchten wir auch der Politik für die weitere Diskussion mit auf den Weg geben", erklärt Mit-Initiatorin Carolyn Eickelkamp.

Auch bei der Mobilen Redaktion der Rheinischen Post im Zoopark vor zehn Tagen hatte sich eine Mehrzahl der Interessierten für einen Erhalt der Technik ausgesprochen. Lediglich Bezirksbürgermeister Uwe Wagner sah in den Gaslaternen eine "anachronistische Technik. Ich verstehe die emotionale Seite der Gaslaternen, will das auch nicht abtun als simple Nostalgie, aber es ist nicht zu leugnen, dass sie auf Dauer teurer sind und die Umwelt mehr belasten."

(arc)
 
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