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Oberbilk
Die vielen Seiten des Rheinturms

Oberbilk: Die vielen Seiten des Rheinturms
Andrea van Oorschot verarbeitet die Motive von Rhein und Rheinturm in ihren bunt illustrierten Postkarten. FOTO: andreas bretz
Oberbilk. Andrea van Oorschots Postkarten-Serie spielt mit dem Wahrzeichen der Stadt. Von Sarah Schneidereit

Zwölf Jahre lang hat Andrea van Oorschot im Allgäu gelebt und gearbeitet. Die gelernte Schauwerbegestalterin und Kommunikationsdesignerin ist aber froh, jetzt wieder zurück in ihrer Heimatstadt zu sein. Besonders den Rheinturm verbindet die Oberbilkerin mit dem Begriff Heimat. Daher ist es kein Wunder, dass sie ihre Postkarten-Serie "Edition 744" dem Wahrzeichen der Stadt gewidmet hat.

"Viele europäische Großstädte legen in ihrem Tourismusmarketing den Schwerpunkt auf Illustrationen. In Düsseldorf habe ich das bisher so noch nicht gesehen", sagt van Oorschot. Mit ihrer Postkarten-Serie möchte sie diese Lücke schließen. Im Frühjahr 2015 fing sie deshalb an, Illustrationen an ihrem Computer zu entwerfen. Im Mittelpunkt stand dabei jedes Mal der Rheinturm.

Das Besondere an den Karten ist, dass sie einen hohen Wiedererkennungswert haben. In der Mitte befindet sich immer dieselbe Illustration des Turms. In der unteren Kartenhälfte ist ein blauer Streifen, der den Rhein darstellen soll. In der blauen Fläche sind zum jeweiligen Kartenmotiv passende Sprüche zu lesen. "Mir ist es wichtig, das Ganze nicht so ernst zu nehmen. Die Sprüche dürfen ruhig humoristisch sein und auch gerne eine Portion Selbstironie enthalten", sagt die Künstlerin.

Rund dreißig verschiedene Motive sind bereits erhältlich. Neben Weihnachtskarten, auf denen der Rheinturm eine Kerze ist, gibt es auch Karten, die den Turm als Rakete oder in einem Peace-Zeichen zeigen. Sechzig weitere Varianten will van Oorschot demnächst drucken lassen. In ihrem Skizzenbuch und auf ihrem PC schlummern noch Ideen für mehr als 150 Karten. "Mittlerweile lässt mir meine ganze Familie Ideen zukommen. Meine Mutter hat sogar schon ein eigenes Skizzenbuch angelegt", erzählt van Oorschot.

Das Ziel der Künstlerin ist, mit ihren Motiven möglichst viele Düsseldorfer anzusprechen. "Ich will, dass sich jeder in den Karten wiederfinden kann", sagt sie. Auch wenn van Oorschot ihre Karten im Internet über die Plattform "DaWanda" anbietet, macht es ihr am meisten Spaß, ihre Kunden persönlich auf Kunstmärkten oder in ihrem Büro zu treffen. "Dann kann ich nämlich auch die Geschichten erzählen, die hinter den ganzen Motiven stecken."

Eine Auswahl der bunten Postkarten ist unter anderem in der Buchhandlung "Buch in Bilk", Suitbertusstraße 87, erhältlich. Wer möchte, kann die Karten aber auch direkt bei der Künstlerin an der Mindener Straße 17 anschauen und kaufen.

Quelle: RP
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