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Oberbilk
Gerichtskantine bei laufendem Betrieb renoviert

Oberbilk. Mit der Teil-Renovierung der Kantine bei laufendem Betrieb ließ das Landgericht gestern aufhorchen. Frisch verspachtelte Risse in Wänden wurden am frühen Morgen von Hand glatt geschliffen und neu gestrichen. Dass Brötchen und Croissants dabei ohne Abdeckung zum Verkauf bereit standen, fand eine Gerichtssprecherin unbedenklich. Immerhin hätten belegte Brötchen in einer teils abgedeckten Kühlvitrine gelegen. Bis zur Essensausgabe am Mittag waren die Malerarbeiten beendet, nur leichter Farbgeruch blieb zurück.

Die Teil-Renovierung hatte das Landgericht in Auftrag gegeben. Dass die Kantine dafür nicht geschlossen wurde, sei auch unter lebensmittelhygienischen Aspekten in Ordnung, hieß es in einer Stellungnahme des Hauses. Zumal die Malerfirma spezielle Farben benutzt habe, die für solche Räume zugelassen seien. Kurios wirkte nur, dass der Boden hinter der Bedientheke während der Schleif- und Streicharbeiten sorgsam mit Papier abgeklebt war, die Maler auch Polsterbänke und -lehnen mit Folien abgedeckt haben, während Brötchen und Croissants ungeschützt nahe der Kasse lagerten.

(wuk)
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