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Oberbilk
Illegaler Müll an der Eisenstraße

Oberbilk. Sofas, Schränke, Einkaufswagen mit vollgepackten Tüten - nach Silvester sind Anwohner zwar Müll auf den Straßen gewohnt, doch gleich zu Anfang des neuen Jahres bot sich an der Eisenstraße ein drastischeres Bild. Auf dem mittleren Grünstreifen der Straße sah es eher aus wie nach einer Hausentrümpelung. Fernseher, Stühle, Teile von Oberschränken lagen herum, doch einen Sperrmülltermin gab es dort nicht.

Schon mehrfach haben Anwohner an der Stelle Müllansammlungen beobachtet. Bei der Stadt ist das Problem bereits bekannt. Immer wieder beschweren sich Anwohner über den Müll, der nicht abtransportiert wird, bestätigte auf Anfrage Umweltamtsleiter Stefan Ferber. "Natürlich schicken wir dann gleich die Mitarbeiter der Awista vorbei, damit sie den Müll abholen." Das könne manchmal bis zu drei Werktagen dauern. "Besonders ärgerlich ist natürlich, dass in diesen Fällen dann alle Müllgebührenzahler dafür zahlen, dass Müll illegal entsorgt wurde", sagt Ferber.

Wer den Müll immer wieder auf dem Mittelstreifen deponiert, ist unklar. "Es gibt kaum eine Chance, den oder die Verursacher zu erwischen", sagt Ferber. Bei den illegalen Müllablagerungen handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die je nach Art des Mülls mit mehreren hundert Euro Bußgeld geahndet werden kann. Wer auf Müllansammlungen hinweisen will, kann sich unter Telefon 0211-8925050 oder über stadtsauberkeit@duesseldorf.de an die Stadt wenden.

(vpa)
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