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Oberbilk
Prostituierte soll Kunden mit Pfefferspray verletzt haben

Oberbilk. Wegen erbeuteter 350 Euro muss eine Prostituierte 1000 Euro zahlen. Das entschied gestern das Amtsgericht gegen die 34-Jährige. Dort war sie angeklagt, einem Freier Ende 2015 in einer Wohnung an der Kölner Straße erst 50 Euro abgeknöpft, dafür aber keine Dienste geleistet, sondern ihn mit einer Ladung Pfefferspray ohne Hose und Schuhe in die Flucht geschlagen zu haben. Später, so der 51-jährige Konzertmanager, fehlten angeblich 300 Euro aus dem Geldbeutel. Das Verfahren gegen die Frau wurde trotzdem eingestellt: Immerhin hatte der Freier bei ihr Monate später über Handy noch nach Nacktfotos gefragt und ihr Küsschen als Logos geschickt. Also begnügte sich der Richter nun mit Geldauflagen. 500 Euro muss sie an ihren damaligen Freier zahlen, weitere 500 Euro ans Frauenhaus.
(wuk)
 
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