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Oberkassel
Bunte Volkstrachten zum japanischen Fest

Oberkassel. Wer einbiegt in den Weg, der am Ende zum EKO-Haus führt, lässt Düsseldorfer Wohngebiete hinter sich und hat sogleich das Gefühl, inmitten einer blumigen Garten- und Tempelanlage in Tokio zu sein. So fernöstlich muten der Seerosenteich und die akkurat gestutzten Hecken und Bäume an.

Da das EKO-Haus zum 30. Mal jubiliert, hat Direktor Takao Aoyama in diesem Jahr zum besonders ausgiebigen Gartenfest eingeladen. Und viele kamen am Samstag bei hochsommerlicher Wärme nach Oberkassel und ließen sich auf schattigen Rasenplätzen nieder und bei asiatischer Leichtigkeit treiben. Die Organisatoren des Japanischen Kulturhauses hatten ein vielseitiges Programm zusammengestellt, das mal laute Trommeln und mal ruhige Gesänge erklingen ließ. Man wolle den kulturellen Austausch mit den Düsseldorfer Bürgern und die freundschaftlichen Beziehungen zur Nachbarschaft fördern, sagte Direktor Aoyama. Bis zu 800 Menschen folgen der Einladung zum Gartenfest jährlich.

Auf der mittig platzierten großen Bühne erhielt eine japanische Tänzerin in bunter Volkstracht viel Aufmerksamkeit, deren weißbemaltes Gesicht ein Wenig an Masken des japanischen Noh-Theaters erinnerte. Ihre langsamen und gleitenden Bewegungen stellten einen Kontrast dar zur kindlichen Darbietung der Kleinsten, die dann folgte. 60 Deutsche und Japanische Kinder besuchen den hauseigenen Kindergarten. Mit kleinen Kimonos bekleidet präsentierten sie traditionelle Tänze und schwangen dabei farbenfrohe Sonnenschirme und Tücher. Auch eine Karate-Vorführung gehörte am frühen Abend zum Programm. Besonders beliebt bei den Gästen war auch der Besuch des Teesalons im japanischen Haus. Für den kleinen Hunger gab es japanische Canapés und zur Erfrischung Kupferbier.

(sso)
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