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Oberkassel
Dechant segnet Heinemann

Oberkassel. Michael Dederichs bat um Beistand für die Mitarbeiter der Konditorei.

Zum Ende der Bauarbeiten hakte es ein wenig mit den Behörden, der Eröffnungstermin verzögerte sich. Doch dann konnte man vor einigen Tagen endlich die Tür zur neuen Heinemann-Filiale aufschließen - und gestern gab es sogar den Segen der Kirche: Michael Dederichs, Pfarrer in Oberkassel, segnete das Geschäft an der Luegallee. Er tat dies mit einer angemessenen Mischung aus katholischer Ernsthaftigkeit und rheinischem Augenzwinkern. Dederichs erbat nämlich im Gebet nicht nur die Hilfe des Himmels für die Mitarbeiter und die Kunden, sondern erbat auch - wohl vergebens - Hilfe beim Verarbeiten der kalorienträchtigen Leckereien: "Mögen sie sich beruhigend auf die Nerven und nicht auf Hüften legen!" Der Gottesmann weiß, wovon er spricht: "Ich nehm' schon zu, wenn ich an einer Briefmarke lecke!", seufzte er mit Blick auf Trüffeln und Torten.

Dass Heinemann-Chef Heinz Richard Heinemann ein religiöser Mann ist und dies auch nach außen zeigt, beweisen die kleinen Kreuze in seinen Geschäften: In jeder Filiale hängt eins an exponierter Stelle in Weiß. Heinemann sitzt seit 2006 in Oberkassel und musste zuletzt umziehen, weil der alte Vermieter den Vertrag nicht verlängert hat.

(ho-)
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