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Oberkassel
Grundstück Belsenstraße macht trostlosen Eindruck

Oberkassel. Das Kopfgrundstück an der Ecke Belsen-/Siegfriedstraße macht einen trostlosen und verwahrlosten Eindruck. Grund für die linksrheinischen Bezirksvertreter nachzufragen, ob und wann mit einer Bebauung zu rechnen sei.

Die Verwaltung teilte daraufhin mit, dass 2013 eine Baugenehmigung für ein Wohn- und Geschäftshaus mit Tiefgarage gestellt worden sei. Bislang aber habe der Bauherr den Baubeginn dem Bauaufsichtsamt nicht angezeigt und sich auch nicht dazu geäußert. "Die Baugenehmigung beträgt zunächst drei Jahre und kann verlängert werden", ergänzte Bezirksverwaltungschefin Iris Bürger. Eine Pflicht, zu bauen bestehe nicht.

2011 hatten die Stadtteilpolitiker über die Bauvoranfrage für das Wohn- und Geschäftshaus auf dem ehemaligen Grundstück einer Tankstelle positiv abgestimmt. Im Erdgeschoss des Gebäudes sollten Läden und in den Obergeschossen sieben Wohnungen entstehen. Das Gebäude sollte als Eckhaus zwischen den dreigeschossigen Häusern an der Siegfriedstraße und den viergeschossigen Häusern an der Belsenstraße vermitteln und die Ecke betonen. Dass der Neubau die Baufluchtlinie um etwa fünf Meter überschreitet, hat weder die Verwaltung noch die Bezirkspolitiker gestört. Angeregt wurde, den Boden auf Altlasen zu prüfen, weil es dort ja einmal eine Tankstelle gegeben habe.

Nach dem die Bezirksvertreter 2012 dem Abbruch der Altgebäude auf dem Grundstück zugestimmt hatten, wurde ihnen der Bauantrag 2013 nicht mehr vorgelegt. Er sei deckungsgleich mit der Bauvoranfrage, so Iris Bürger. Ob und was davon tatsächlich umgesetzt wird, bleibt vorerst ungeklärt.

(hiw)
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