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Oberkassel
Kein Geld für Sanierung des Joggingpfads

Oberkassel. Die Kosten in Höhe von 8381,88 Euro für die Instandsetzung der Joggingstrecke zwischen Knie- und Oberkasseler Brücke wollen weder das Liegenschafts- noch das Sportamt übernehmen. Das teilte die Verwaltung den Mitgliedern der Bezirksvertretung 4 mit. Zur Begründung hieß es, dass im Zuge der Haushaltskonsolidierung die Gelder für die erforderliche Unterhaltung und Verkehrssicherung unbebauter städtischer Grundstücke kontinuierlich reduziert worden seien. Das Sportamt hatte seinerzeit die Beleuchtung der Joggingstrecke finanziert, doch auch von dort sei keine Beteiligung an den Kosten zu erwarten. Falls die Bezirksvertretung 4 aber aus ihrem Haushalt die Sanierung finanzieren wolle, so stehe dem nichts entgegen. Die Stadtteilpolitiker nahmen das zur Kenntnis, ohne auf die vorgeschlagene Übernahme der Kosten einzugehen. Sie empfahlen der Verwaltung aber, wenigstens die Löcher zu füllen.

Georg Blanchard (Linke) hatte die Sanierung mit einem Antrag angestoßen. Mit seiner Aussage, dass er nach Regenfällen 105 Pfützen auf der Laufstrecke gezählt habe, und dass sie nicht nur von Joggern, sondern auch von Spaziergängern genutzt werde, überzeugte er CDU, FDP, SPD und Grüne, so dass der Antrag einstimmig beschlossen wurde. Betont wurde, dass es nicht ums Sanieren, sondern ums Reparieren gehe. Im August 2009 war die Anlage in Betrieb genommen worden. Sie hat 170.000 Euro gekostet und war von Anfang an umstritten. Durchgesetzt hatten sich CDU und FDP, die damals die Mehrheit im Rathaus hatten. Die Opposition war gegen die Beleuchtung der Strecke, weil sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Kaiser-Wilhelm-Ring mit seinen Straßenlampen befindet.

(hiw)
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