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Oberkassel
"Lebendige" Türchen im Advent

Oberkassel. 24 soziale Einrichtungen im Stadtbezirk 4 bieten erstmals einen lebendigen Adventskalender an. Von Heide-Ines Willner

Anfangs war es nur so eine Idee, ausgeheckt von der linksrheinischen Stadtbezirkskonferenz. Und kaum jemand rechnete damit, dass sie auch in die Tat umgesetzt werden kann. Nun aber ist Leiterin Bettina Orthey froh, zu verkünden, dass es geschafft ist, den ersten "lebendigen Adventskalender" im Stadtbezirk aus der Taufe zu heben.

"Soziale Einrichtungen Kirchengemeinden, Beratungsstellen, Wohnstifte, Initiativen der Seniorenarbeit und Vereine haben wir dafür gewonnen. Sie werden an den 24 Adventstagen ihre Türen öffnen und ein abwechslungsreiches Programm bieten", freut sie sich. Es reiche vom gemütlichen Beisammensein über Basteln bis zum Konzert und Adventsliedersingen. Einzelheiten wolle sie aber nicht verraten, weil es ja wie bei einem herkömmlichen Adventskalender eine tägliche Überraschung sein solle. Entlocken lässt sie sich nur, dass es im Dorothee-Sölle-Haus, Hansaallee 112, am 14. Dezember Flöten- und Gitarrenmusik geben wird und das Keywork-Atelier am 17. Dezember im Pavillon an der Oberkasseler Straße 53 ein kreatives Geschenkeverpacken anbieten wird. Am 24. Dezember beendet das Weihnachts-Café im Zentrum plus, Gemünder Straße 5, den Reigen des lebendigen Adventskalenders. Das Angebot richtet sich an alle, besonders aber an Senioren. Wer ein "Türchen" eines Hauses entdeckt hat, kann einfach eintreten und das Programm genießen. "Im Idealfall lernen sich Gäste und Gastgeber kennen und verbringen gemeinsam etwas Zeit im Advent", hofft Orthey. "Zu erkennen sind die jeweiligen Gastgeber an geschmückten Fenstern und Türen ihrer Häuser und einem großen Plakat, auf dem der jeweilige Tag vermerkt ist." Interessierte sollten mit offenen Augen durch den Stadtteil gehen und auch in den Geschäften auf ausgelegte Flyer achten.

Bettina Orthey, die auch die "Sozialen Dienste" der Oberkasseler Diakonie leitet, hat den noch bestehenden lebendigen Adventskalender in Bilk initiiert und auch das Stadtteilsingen auf den Weg gebracht. Ihre Idee eines mobilen Nachbarschaftscafés ist vorerst auf Eis gelegt. "Im Winter geht es draußen nicht und eine Alternative hat sich noch nicht ergeben."

Quelle: RP
 
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