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Oberkassel
Töchter Düsseldorfs proben für Auftritte

Oberkassel. Die Mädchenband von Cornelia Hornemann unterhält am Freitag die Gäste beim Empfang der BV 4 Von Heide-Ines Willner

Anna, Leona, Magdalena, Malou, Maria, Neele und Vera gehören zur Mädchenband Töchter Düsseldorfs. Sie singen, spielen Saxophon, Klavier, Schlagzeug und sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Nach ihrem Auftritt beim Weltkindertag, steht bereits der nächste auf dem Programm. Am Freitag, 18. September, unterhalten sie mit ihrer Musik die Gäste beim Jahresempfang der Bezirksvertretung 4 im Gemeindesaal der Philippuskirche. Und am 25. Oktober werden sie zum 50. Geburtstag des Kinderschutzbundes im Düsseldorfer Kom(m)ödchen auftreten. Ein volles Programm, das für die Mädchen trotz Schule nicht ungewöhnlich ist, denn seit ihrer Gründung vor fünf Jahren haben sie nicht nur einen Auftritt an den anderen gereiht, sondern auch schon viele Erfolge gefeiert. Sie haben Gastspiele in Berlin gegeben, sind unter anderem im Robert-Schumann-Saal aufgetreten und im Schauspielhaus. Geplant ist, ein Konzert in einer Flüchtlingsunterkunft zu geben.

2010 hat die Oberkasseler Musikpädagogin Cornelia Hornemann, im Hauptberuf Maschinenbau-Ingenieurin, die Töchter Düsseldorfs ins Leben gerufen. "Als soziales Projekt", sagt sie, "für das sogar der ,Weiße Ring', die Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer, die Schirmherrschaft übernommen hat." Slogan ist dann auch: "Mädchen stark machen - wir haben uns und die Musik." Cornelia Hornemann ist überzeugt, dass starke Mädchen nicht so leicht Opfer von Gewaltverbrechen werden.

Trotz des Erfolgs bleibt die Finanzierung der Auftritte für die Band und ihre Hüterin ein Problem. "Es gibt zwar Firmen, die uns unterstützen und die Kosten für Transporter und Kleinbus übernehmen, und dankbar bin ich auch für das Musikinstrument, dass eine Bank spendierte, aber es gibt noch viel zu finanzieren", sagt sie. Bisher habe sie komplett die gesamte Auftrittsorganisation selbst getragen. Vergeblich habe sie sich bisher um eine Förderung bemüht, bedauert Cornelia Hornemann. Froh wäre sie, wenn sich jemand fände, der ein dauerhaftes Sponsoring bieten könnte, um beispielsweise Veranstaltungstechnik anzuschaffen, Mikrofone, Tonabnehmer und anderes mehr. Schließlich werde den jungen Mädchen eine individuelle und vor allem ehrenamtliche Förderung im außerschulischen Bereich geboten.

Quelle: RP
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