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Oberkassel
Verwaltung lehnt lebende Nadelbäume auf Plätzen ab

Oberkassel. "Lebende Weihnachtsbäume", also Bäume, die auf Plätze gepflanzt und alle Jahre wieder zum Weihnachtsfest geschmückt werden können, wird es im Linksrheinischen nicht geben. Das teilte die Verwaltung den Stadtteilpolitikern auf Anfrage mit.

Zur Begründung heißt es, dass bereits in der Sitzung des Anregungs- und Beschwerdeausschusses festgestellt worden sei, dass Nadelbäume wegen der schlechten Bedingungen auf den weitgehend versiegelten Plätzen nicht geeignet seien. Darüber hinaus könnten sie den verbreiteten Wunsch nach jahreszeitlichen Aspekten wie Blüte und Herbstfärbung nicht erfüllen.

Geprüft wurde, ob sich der, von zwölf kleinkronigen Weißdorn-Bäumen geprägte Teutonenplatz eventuell für einen "lebenden Weihnachtsbaum" eignen würde. Das Ergebnis: Die Baumscheiben liegen in einer gepflasterten Fläche, die für eine Fichte oder Tanne ungeeignet seien, so die Verwaltung. Sie würden darüber hinaus in den Straßenraum hineinwachsen. Der Philippusplatz in Lörick fiel ebenso als Standort für einen Nadelbaum durch. Er habe durch sechs große und vitale japanische Schnurbäume (Sophora japonica) den Charakter einer großzügigen und offenen Grünfläche, heißt es. Nadelbäume würden ihnen Konkurrenz machen und den Platz stark verändern, ergänzt die Verwaltung. Empfohlen wird, Kontakt mit der benachbarten evangelischen Kirche aufzunehmen, um zu prüfen, ob ein alternativer Standort auf deren Gelände in Frage komme.

Derweil gibt es beleuchtete Tannenbäume, wenn auch keine lebenden im Stadtbezirk 4. In Lörick haben die Schützen für einen Tannenbaum auf dem Dorfplatz gesorgt, der von den Kindern geschmückt wurde. In Niederkassel war es die Hubertus-Kompanie der Niederkasseler Schützen, die einen Baum vor der St. Anna-Kirche aufstellte und ihn ebenfalls von Kindern mit Päckchen behängen ließ. Der Barbarossaplatz bleibt dagegen nach Beschwerden von Anwohnern in diesem Jahr ohne Tannenbaum.

(hiw)
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