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Pempelfort
"Street Flair" an der Schwerinstraße

Pempelfort. 17 Händler in Pempelfort wollen morgen die Vielfalt ihrer kleinen Nebenstraße herausstellen. Von Marc Ingel

Das Schwerinstraßenfest hat die Händler auf der lange Zeit eher unscheinbaren Nebenstraße in Pempelfort enger zusammengeführt. Und es hat auch die ganz unterschiedlichen Angebote der einzelnen Geschäftsleute in das Bewusstsein der Bewohner im Stadtteil und darüber hinaus gerückt. Jetzt haben die Einzelhändler ein weiteres Event auf die Beine gestellt und dem Kind einen eigenen (einmaligen) Namen gegeben: Morgen, 11. März, wird zwischen 10 und 18 Uhr zu "Street Flair" eingeladen. Die vielfach inhabergeführten Geschäfte, Restaurants und Kneipen präsentieren neue Kollektionen, neue Menükarten oder locken mit Aktionen, es gibt auch Kunst und Livemusik.

Die Initiative ging dieses Mal von Michael Mertens (Mertens Männersachen) aus. "Der Nachmittag soll keine Konkurrenz zum Schwerinstraßenfest im Spätsommer sein und es auch nicht ersetzen, sondern Stammkunden wie zufällig vorbeikommenden Passanten einen zusätzlichen Anreiz bieten, die Schwerinstraße bewusst wahrzunehmen", sagt Mertens. Er lade seine Kunden immer gerne gezielt ein, wenn eine neue Kollektion eingetroffen sei. "Ich dachte mir, dass meine Nachbarn hier das vielleicht ähnlich handhaben. Und wenn man daraus eine gemeinsame Sache macht, ist die Wahrnehmung nach außen nur umso größer." Erst recht, wenn die Planung in professionelle Hände gelegt wird: Fachmann Michel Hutter hat Namen, Poster und Postkarten für das "Street Flair"-Fest kreiert, an dem morgen 17 Händler der Schwerinstraße teilnehmen. "Ich hoffe auf eine unkomplizierte und keinesfalls aufdringliche Atmosphäre. Wir wollen die Vielfalt, die auf der Schwerinstraße herrscht, herausstellen", erklärt Mertens.

Vor seinem Laden (Hausnummer 14) spielt von 11 bis 14 Uhr die Doc-Brown-Band. Interessant dürfte ein Abstecher in die Fass-Bar sein, wo Alwina Heinz ihre Kunstwerke ausstellt. Blumen & meer präsentiert erstmals handgeschnitzte Miniatur-Figuren aus Indien. Im "kleinen Restaurant" Fehrenbach kann man bei einem Glas Crémant dem Küchenchef bei den Vorbereitungen neuer Menüs über die Schulter schauen. Bei Manufattura gilt es, neue Keramikrohlinge zu bemalen. Und das Café a Gogo preist derweil ganz unbescheiden "die beste Gulaschsuppe der Stadt" an.

Quelle: RP
 
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