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Rath
Entwicklung der Westfalenstraße geht voran

Rath. Die 6B47 Real Estate Investors AG wirbt auf ihrer Homepage mit dem Projekt "Living Westfalia" als einem Generationshaus in einem trendigen und urbanen Umfeld. Auf dem Grundstück an der Westfalenstraße 46 bis 48, auf dem früher ein Getränkehandel untergebracht war, tut sich aber noch nichts. Das ist allerdings nicht die Schuld des Investors, sondern hängt damit zusammen, dass zuerst das benachbarte Grundstück - das ehemalige Industriegelände der Firmen Sack & Kiesselbach - entwickelt werden musste. Da dort im Sommer Richtfest gefeiert wurde, kann nun der Bauantrag für "Living Westfalia" weiter vorangetrieben werden. Die politischen Gremien befassen sich zurzeit mit der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung und den abgegebenen Stellungnahmen.

Geplant ist, zwei Gebäude mit insgesamt 113 Mietwohnungen zu bauen, von denen 25 Prozent preisgedämpft errichtet werden. Im Erdgeschoss wird eine gewerbliche Nutzung integriert. Die Neubauten werden vier oder drei Geschosse mit einem Staffelgeschoss erhalten und sollen durch eine gemeinsam genutzte Tiefgarage mit 82 Plätzen miteinander verbunden werden. Die Erschließung erfolgt über die Westfalenstraße. Das Gebiet selbst bleibt frei von Autoverkehr. Eine fußläufige Verbindung des neuen Quartiers mit dem Einzelhandel in der Straße In den Diken wird zwar von den Bezirkspolitikern gewünscht, kann allerdings nicht realisiert werden.

(brab)
 
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