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Rath
Gute Resonanz bei der Rather Kulturwoche

Rath. Viele Zuschauer bei Märchenlesung bis Open-Air-Kino. Rather Familienzentrum zieht positives Fazit. Von Julia Brabeck

Am Sonntag ist die 3. Rather Kulturwoche mit einem Fest der Kulturen beendet worden. Eine Woche lang konnten die Rather in ihrem Stadtteil ein kostenloses und vielfältiges Kulturprogramm erleben. "Die Zahl der Besucher war super. Egal ob bei der Märchenlesung für Kinder in der Stadtbücherei, bei einer Andacht in der Kirche Zum Heiligen Kreuz, beim Open-Air-Kino oder bei einer Theatervorführung im Seniorenheim in der Rotdornstraße, immer sind sehr viele Zuschauer gekommen", sagt Heinz-Georg Coenen vom Rather Familienzentrum (RFZ). Er hat die Woche initiiert, an der sich verschiedene Rather Einrichtungen und Gruppen beteiligten.

"Im nächsten Jahr wird es wieder solch eine Woche geben. Wir haben bereits jetzt schon Anfragen von Künstlern, Institutionen und Bürgern, die dann mitmachen wollen", sagt Coenen. Wie gut bereits jetzt schon die Vernetzung im Stadtteil funktioniert, konnten die Besucher beim Fest der Kulturen erleben, bei dem gleichzeitig die Gemeinde Zum Heiligen Kreuz ihr Patrozinium beging. Nach einem Festgottesdienst mit viel Musik, unter anderem vom Kinderchor der Pfarre St. Franziskus-Xaverius, wurde auf dem Kirchenvorplatz gemeinsam gefeiert und ein abwechslungsreiches und internationales Unterhaltungsprogramm geboten, das vielfach von Nutzern des Rather Familienzentrum gestaltet wurde. Jungen und Mädchen aus dem japanischen Kindergarten führte teilweise in traditionellen Gewändern Tänze vor, der katholische Kindergarten sang Bewegungslieder mit Hildegard Sieffert vom SKFM, die sogar das Publikum zum Tanzen brachte, der Verein AIKO (Aktiv in Integration und Kommunikation) zeigte, was Kinder aus der Nachbarschaft in den letzten Monaten bei Tanz-Workshops gelernt haben und die Düssel-Akkordeons sorgten ordentlich für Stimmung.

Der italienische Kulturverein "Italia Altrove" beteiligte sich mit einem italienischen Spezialitätenbuffet an der Feier. "Wir dürfen im Familienzentrum Räume nutzen und da ist es für uns eine Selbstverständlichkeit und Ausdruck unserer Dankbarkeit, das Fest zu unterstützen", sagt Mary Leufgen. Das Konzept kam gut an. "Ich bin zufällig vorbei gekommen und habe mehrere Bekannte hier gesehen und bin deshalb geblieben. Das ist ein schöner Treffpunkt für alle Bürger in Rath" sagt Aylin Bökdula.

Quelle: RP
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