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Rath/Unterrath
Politik beschließt mehr Parkplätze für D-Zug-Siedlung

Rath/Unterrath. Die Sportanlage an der Herdecker Straße wurde bereits vor zwei Jahren aufgelöst und das Vereinshaus abgerissen. Seitdem wurden unterschiedliche neue Nutzungen für den Platz geprüft, der aufgrund seines schlechten Zustandes schon seit vielen Jahren nicht mehr als Sportstätte genutzt werden konnte. Im Gespräch war dort etwa der Bau einer Kindertagesstätte oder die Errichtung von Unterkünften für Flüchtlinge. Inzwischen ist das Areal als Reservefläche für einen möglichen Schulbau ausgewiesen, wird also in der nächsten Zeit erst einmal nicht genutzt.

Die Bezirksvertretung 6 hat sich deshalb geschlossen dafür ausgesprochen, dass die Verwaltung prüfen soll, ob das Grundstück in einen Quartiersparkplatz oder eine Quartiersgarage umgewandelt werden kann. Die Garage könnte dabei als Lärmschutz zum nördlichen Zubringen dienen.

Als Begründung wird angeführt, dass sich im Bereich der D-Zug-Siedlung zwischen Kürtenstraße, Herdecker Straße und Hörder Straße die Parkplatzsituation in den vergangenen Jahren noch weiter verschärft habe. "Legale Abstellmöglichkeiten sind vor allem abends und nachts Mangelware. Es wird stetig auf Gehwegen und in zweiter Reihe geparkt. Hierdurch wird auch das Durchkommen für Müll- und vor allem Rettungsfahrzeuge be- oder verhindert", heißt es aus der Politik.

In der Vergangenheit hatten die Bezirksvertreter immer wieder die Verwaltung aufgefordert, mehr legale Stellplätze zu schaffen und dafür auch Ortsbegehungen durchgeführt. Erfolgreich war dies aber nur im hinteren Bereich der Herdecker Straße, wo durch Schrägparken sechs zusätzliche Parkplätze entstanden.

(brab)
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