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Rath
Projekt endet und geht doch weiter

Rath. Die Ideen von "Kooperation im Quartier" werden fortgeführt. Von Julia Brabeck

Das vom Bund geförderte Modellprojekt "Kooperation im Quartier" (KIQ) läuft Ende März nach sechs Jahren aus. Die Koordinatorin Dorothee Linneweber stellt dann ihre Arbeit ein. Sie hat viele Ideen und Projekte mit auf den Weg gebracht, die jetzt selbstständig weiterlaufen können. Dazu gehört auch die in Kooperation mit KIQ gegründete Gruppe "Rath und Tat", die viele Aktionen zur Aufwertung des öffentlichen Raumes umgesetzt hat und damit den Stadtteil Rath lebens- und liebenswerter machen will. Rath und Tat wird nun künftig als Ansprechpartner für Bürger fungieren, die sich im Stadtteil engagieren wollen. Die Gruppe wird deshalb auch die Homepage von KIQ zunächst übernehmen.

KIQ hatte das Ziel, eine Aufwertung der Westfalenstraße und ihrer Seitenstraßen in enger Zusammenarbeit mit den Eigentümern und weiteren Kooperationspartnern wie der IHK, der Stadt Düsseldorf, der Serviceagentur-Altbausanierung (SAGA) und der Händlergemeinschaft "Wir in Rath" zu entwickeln. Dazu wurden etwa Workshops durchgeführt und die Architektin Linneweber hat kostenlos Eigentümer beraten, in welcher Reihenfolge Modernisierungen, Sanierungen und Verschönerungen Sinn machen, welche Fördermittel abgerufen werden können und wie die Wohnungen sich gut vermarkten lassen.

Hauseigentümer haben sich dabei untereinander vernetzt und eigene Erfolge präsentiert, um Anregungen zu geben. So wurde beispielsweise ein frisch saniertes Mehrfamilienhaus vorgestellt oder ein neu geschaffener Gemeinschaftsgarten. Bei mehreren Projekten wurde darüber hinaus gezeigt, wie ein Geschäftsleerstand mit Ausstellungen zwischengenutzt werden kann.

"Mir hat die Arbeit in Rath sehr viel Spaß gemacht und das Projekt war eine sehr spannende Sache", sagt Linneweber. Sie würde gerne die gesammelten Erfahrungen in anderen Stadtteilen oder bei Aktionen im öffentlichen Raum umsetzen. "Rath ist auf einen guten Weg", sagt Linneweber. Weitere Infos zu KIQ und Rath und Tat stehen online unter www.kiq-duesseldorf.de.

Quelle: RP
 
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