Düsseldorf-Reisholz Baum fällt im Paulinenpark durch Windböe um

Reisholz · Eine 85 Jahre alte Scharlach-Eiche stürzte am Mittwochmittag nur knapp neben ein Haus, nachdem starke Windböen durch die Stadt gezogen waren.

 Die Scharlacheiche ist an der Stelle umgekippt, an der er damals auf einen vorhandenen Baumstamm aufgesetzt wurde.

Die Scharlacheiche ist an der Stelle umgekippt, an der er damals auf einen vorhandenen Baumstamm aufgesetzt wurde.

Foto: Paul K�chler

Die verwirbelten Windböen, die gestern bis zum Nachmittag durch die Stadt zogen, erinnerten an die von "Pfingstorkan Ela". Durch sie wurden die Bäume in sich verdreht. Vor allem, wenn diese im vollen Laub stehen, kann das den Baum stark schädigen oder sie sogar umfallen lassen.

So erging es Mittwochmittag einer Eiche am Rande des Reisholzer Paulinenparks an der Aschaffenburger Straße/ Ecke Steubenstraße: Der etwa 20 Meter hohe Baum schlug nur knapp neben einem Haus ein. Zwar gibt es Schäden, jedoch seien die sehr gering, sagte ein Polizist vor Ort. Der Balkon eines Anwohners sei getroffen, außerdem könnten Dach und Regenrinne des Hauses durch den Baum geschädigt worden sein. Verletzt wurde niemand, obwohl der Baum doch an der Ecke des — vor allem bei Familien — beliebten Paulinenparks steht. Polizei und Feuerwehr rückten sofort aus und sicherten die Stelle — auch das Gartenamt Düsseldorf begutachtete den umgestürzten Baum.

Der Deutsche Wetterdienst hatte heftige Gewitter mit starken Böen angekündigt — diesen fiel der Baum nun zum Opfer. "Das war eine Scharlacheiche und sie stammte noch aus den Anfängen des Paulinenparks, sagte Silke Wibrock, Sprecherin des städtischen Gartenamtes auf Anfrage. Der Baum war nicht ganz unten abgeknickt, sondern an der Veredelungsstelle in etwa zwei Meter Höhe. "Diese Stellen sind anfälliger." Auch dieser Baum sei nach Pfingstorkan "Ela" kontrolliert worden, man habe an ihm aber nichts Auffälliges feststellen können, berichtete Wiebrock weiter. Ob weitere Bäume in der Umgebung umsturzgefährdet sind, soll nun überprüft werden, berichtete der Polizeibeamte.

"Der Schreck am Anfang war groß; aber es wurde ja zum Glück niemand verletzt", sagte eine Anwohnerin vor Ort. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, werde nun überprüft. Einen Astbruch hat es zudem im Ellbroichpark, in der Nähe der Konzertmuschel gegeben. "Wir hatten zunächst befürchtet, dass wir die ganze Platane würden fällen müssen, es hat aber nun doch gereicht, dass wir mit der Säge nachgearbeitet haben, sagte Silke Wibrock vom Gartenamt.

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