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Stadtmitte
CDU: Haus am Kö-Bogen muss weg

Stadtmitte. Großes Erstaunen löste bei der CDU-Ratsfraktion der RP-Bericht (31. Juli) über das Technik- und Sicherheitshäuschen zwischen östlichem Kö-Bogen und Dreischeibenhochhaus aus. Laut Verwaltung soll es auch nach Fertigstellung des Ingenhoven-Tals weiterhin genutzt werden - architektonisch aufgewertet durch Aufbauten aus Stahl und Glas. Die CDU will das nicht hinnehmen: Der Fremdkörper müsse baldmöglich verschwinden. Fraktionsvize Andreas Hartnigk, Vorsitzender der Kleinen Kommission Kö-Bogen, ist irritiert: "In der Sichtachse zwischen Kö-Bogen I und II war zu keinem Zeitpunkt ein solcher oberirdischer Aufbau vorgesehen. Deswegen wundert mich die Aussage der Verwaltung sehr." Sie widerspreche den Beschlüssen der Kleinen Kommission. "Die Kommission hat derartige Planungen einstimmig abgelehnt und die Verwaltung aufgefordert, umzuplanen", erklärt Hartnigk.

Grund für Hartnigks Unmut ist eine Antwort der Stadt in der Bezirksvertretung 1. Dort hatte die CDU-Fraktion unlängst nach Nutzung und Zukunft des Bauwerks gefragt. "Die Verwaltung hält offenbar an dem Häuschen fest. Statt gemauert soll es künftig aus Glas und Stahl sein. Ich lehne das ab. Das Gebäude ist ein Fremdkörper, der weg muss. Für den Notausgang aus dem U-Bahntunnel und Einrichtungen der Feuerwehr muss es andere Lösungen als dieses aufragende Bauwerk geben", betont Hartnigk.

Der CDU-Politiker fordert nun kurzfristig eine Klarstellung des Planungsdezernats: "Ich will wissen, warum sich die Verwaltung anscheinend nicht an die Beschlüsse der Kleinen Kommission hält."

(arc)
 
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