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Stadtmitte
Schirmerstraße: Keine "unechte Einbahnstraße"

Stadtmitte. Die Bezirksvertretung 1 hatte die Verwaltung mehrheitlich darum gebeten, zu prüfen, ob man die Schirmerstraße vom Wehrhahn kommend ab der Einmündung Toulouser Allee durch die Einrichtung einer "unechten Einbahnstraße" (Verbot der Einfahrt in die Straße von einer Seite, innerhalb der Straße bleibt der Zwei-Richtungs-Verkehr aber erhalten) verkehrsberuhigter gestalten könne.

Das Amt für Verkehrsmanagement hält davon wenig. Die Schirmerstraße sei eine Wohnstraße, in der in erster Linie Quer- und Zielverkehr wie auch geringe Geschwindigkeiten erwünscht seien. Die letzte Verkehrszählung von 2012 dokumentiere, dass 260 Autos auf der Schirmerstraße pro Stunde unterwegs sind - was für eine Wohnstraße ein unauffälliger Wert sei. Aufgrund der verkehrlichen Entwicklung durch die Toulouser Allee werde allerdings eine aktuelle Verkehrszählung veranlasst.

Die Einrichtung einer "unechten Einbahnstraße" würde nach den Daten von 2012 jedoch eine Verlagerung von rund 140 Fahrzeugen pro Stunde bedeuten, die andere Wohnstraßen des Quartiers zusätzlich belasten würden. Diese Maßnahme sei zudem kein Mittel gegen überhöhte Geschwindigkeiten (auf der Schirmerstraße gilt Tempo 30). Um das Geschwindigkeitsniveau im Quartier allgemein zu senken und somit Schleichverkehre unattraktiver zu machen, schlägt die Verwaltung stattdessen vor, zunächst die heutigen, durch Schilder regulierten Vorfahrtsregelungen an den Knotenpunkten Schirmerstraße/Düsselthaler Straße sowie Schinkelstraße/Arndtstraße in eine in Tempo-30-Zonen durchaus übliche Rechts-vor-Links-Vorfahrtsregelung umzuwandeln.

(arc)
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